DIE ZEIT

Slowakischer Finanzminister Miklos: Steuerkonkurrenz ist gut für Europa

    Hamburg (ots) - "Ohne strukturelle Reformen wird Europa global nicht wettbewerbsfähig sein", sagt der slowakische Finanzminister Ivan Miklos der ZEIT. "Europa braucht mehr Markt, mehr Flexibilität und verbesserte Bedingungen für die Unternehmen." Steuerkonkurrenz zwischen den Ländern Ost- und Westeuropas, so Miklos, könne eine wichtige Rolle spielen, diese Reformen anzuschieben.     Die Slowakei führte Anfang dieses Jahres eine Einheitssteuer von 19 Prozent auf Einkommen und Unternehmensgewinne ein, um das Wirtschaftswachstum zu steigern. Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte diese Steuerpolitik als "unfaires Lohndumping" bezeichnet. Ivan Miklos sieht in seiner eigenen Politik jedoch nicht den Beginn eines Wettlaufs um niedrige Steuersätze in Europa. "Wir sind dagegen, dass uns jemand vorschreibt, was wir tun dürfen und was nicht. Uns geht es vor allem um die Slowakei und die Slowaken. Unsere Politik richtet sich gegen niemanden."

    In den nächsten zehn Jahren sieht Miklos eine positive Entwicklung für sein Land voraus: "Wenn wir auf dem eingeschlagenen Weg weitermachen, werden wir, gemessen am Wachstum, eines der dynamischsten Länder Europas sein."

    Das komplette ZEIT-Interview der Meldung (ZEIT Nr. 36 mit
    Erstverkaufstag am Donnerstag, 26. August 2004) stellen wir Ihnen
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