DIE ZEIT

Schauspieler Ethan Hawke träumt in der ZEIT von der Begegnung mit berühmten Toten

    Hamburg (ots) - Schauspieler Ethan Hawke, 30, schildert in der
Rubrik "Ich habe einen Traum" des Ressorts LEBEN der Wochenzeitung
DIE ZEIT seinen persönlichen Traum: "Ich sehe die Toten wieder, die
bekannten und die unbekannten. Ich sehe meinen Freund River Phoenix.
Ich sehe Kurt Cobain, der vermutlich der beste Hamlet aller Zeiten
war. Und ich sehe den weisen Jack Kerouac. Sie alle schauen auf uns
herab und ziehen fiese Grimassen. Dann lächeln sie. Weiß der Himmel,
warum."
    
    Ethan Hawke wollte schon immer ein Künstler sein - wollte
schreiben, schauspielern, ein Maler und Verführer sein. Seit er als
18-jähriger in Peter Weirs "Club der toten Dichter" die Hauptrolle
spielte, hatte Hawke Angst vor der Zukunft und seiner beruflichen
Entwicklung: "Ich war überzeugt, dass ich in der Falle saß. Entweder,
ich würde ein eingebildeter Filmstar, der sich irgendwann selbst
verleugnet und von Hollywood vereinnahmt wird. Oder aber ich kriegte
so einen Auftritt gar nicht mehr hin. Ich hatte also schreckliche
Angst, meinen früheren Erfolg zu verspielen." Heute habe er gelernt,
sich selbst zu vertrauen. "Ich fühle mich stark genug, nur in Filmen
zu spielen, die mich überzeugen."
    
    Mit seiner Frau Uma Thurman hat Ethan Hawke eine zweijährige
Tochter. Trotz seines intensiven Familienlebens hat Hawke soeben
seinen zweiten Roman, "Wednesday Ash", zu Ende gebracht. Sein
persönliches Leben sieht Hawke so positiv, dass er keinen aktuellen
Traum parat hat: "Könnte es sein, dass ich verdammt privilegiert bin?
Dass ich gerade gar keinen aktuellen Traum auf Lager habe, weil es
mir so gut geht?"
    
    Hawke weiter: "Ich meine, ich war noch nie so zuversichtlich wie
jetzt. Es ist das Jahr 2000. Eine Zeit der Aufbruchstimmung, des
Neuanfangs. Ich bin 30 und kann mein Leben endlich als ein Ganzes
sehen."
    
    Diese PRESSE-Vorabmeldung aus der ZEIT Nr. 48/2000 mit
    Erstverkaufstag am Donnerstag, 23. November 2000 ist unter
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