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Harry Roels legte Teil seiner Bezüge in einer Kinder-Stiftung an

    Hamburg (ots) - Der ehemalige Vorstandschef von RWE Harry Roels hat wie erst jetzt bekannt wurde, einen Teil seiner Vorstandsbezüge in einer Stiftung angelegt. Er wolle Kindern aus sozial schwachen Familien den Zugang zu Bildung finanzieren, sagt Roels der ZEIT. Die Niederlänger selbst stammt aus einer wenig begüterten Familie mit vielen Kindern. Roels wurde wegen seiner Bezüge von zum Beispiel zwölf Millionen Euro im Jahr 2006 hart kritisiert.

    Der als "scheuer Gentleman" geltende Roels führte RWE von einem Rekord-gewinn zum nächsten. Doch mit dem Gewinn wuchs auch die Zahl der Neider. Aufsichtsratschef Thomas Fischer suchte einen Nachfolger - und präsentierte den Stahlunternehmer Jürgen Großmann. Zum 1. Oktober 2007 löste er Roels auf dem Chefposten ab. Roels selbst will sich künftig vor allem um die von ihm gegründete Stiftung kümmern.

    Den kompletten ZEIT-Text der ZEIT Nr. 1 vom 27.12.2007 senden wir Ihnen gerne zu.

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