DSH - Aktion Das Sichere Haus

Vorsicht Frostschutz: auch in kleinen Mengen giftig

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Hamburg (ots) - Um sicher durch den Winter zu kommen, müssen Autofahrer gut vorbereitet sein: Winterreifen sind ohnehin vorgeschrieben, im Gebirge gehören Schneeketten zur Ausrüstung und damit der Wagen überhaupt fährt, muss genügend Frostschutz im Kühler sein. Doch so praktisch Frostschutzmittel auch ist: für Menschen ist es gefährlich, sagt Kathrin Jarosch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft:

O-Ton 18 sec.

"Schon etwas mehr als ein Schluck kann zu schweren Vergiftungen führen, das heißt, die Atmung und die Funktion der Nieren zum Beispiel beeinträchtigen. Die typischen Vergiftungs-Symptome, die wir kennen, treten erst verzögert ein. Das heißt, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen kommen mit einer halben Stunde Verzögerung."

Besonders gefährdet sind Kinder. Denn sie halten die süßlich riechende und bunte Flüssigkeit leicht für Limonade:

O-Ton 24 sec.

"Deshalb sollte Frostschutzmittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern sein. Auf keinen Fall sollte man Frostschutzmittel aus der Originalverpackung umfüllen, etwa in alte Saft- oder Brauseflaschen. Das ist für Kinder sehr gefährlich, Kinder verwechseln das. Das gilt natürlich ebenso für alle anderen Chemikalien, die man im Haushalt hat. Bitte niemals in andere Gefäße umfüllen, die Kinder mit Limonade oder Brause verwechseln könnten."

Wenn es zu einer Vergiftung gekommen ist, sollte man sofort zum Telefonhörer greifen, empfiehlt Susanne Woelk von der Aktion DAS SICHERE HAUS:

O-Ton 23 sec.

"Am besten, man ruft in einem Giftinformationszentrum an und hat auch den Behälter des Frostschutzmittels zur Hand, damit man die Zusammensetzung durchgeben kann. Übrigens, man sollte die Telefonnummer des Giftinformationszentrums ins Handy einspeichern, dann hat man die Telefonnummer immer parat, auch wenn man im Wald ist und das Kind eine Giftpflanze gegessen hat. Dann kann man gleich anrufen. Aber wenn das Kind Vergiftungssymptome zeigt, dann sofort den Rettungsdienst anrufen."

Alles was man tun kann, um Vergiftungsunfälle zu verhindern, gerade auch bei Kindern, kann man in einer Broschüre nachlesen. Download im Internet unter www.das-sichere-haus.de.

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Pressekontakt:

Aktion DAS SICHERE HAUS, Susanne Woelk, Tel: 040 / 29 81 04 61,
s.woelk@das-sichere-haus.de,
GDV, Kathrin Jarosch, 030-2020-5180,k.jarosch@gdv.de

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