Telekom nimmt 81 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb
Bonn, 27. Mai 2026
MEDIENINFORMATION
Telekom nimmt 81 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb
- Kapazitätserweiterung an 548 Bestandsstandorten
- Mehr Kapazität für 5G: Telekom beendet DSS im 2.100-MHz-Frequenzband
- Auf www.telekom.de/netzausbau Versorgung prüfen
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Die Telekom hat im April ihr Mobilfunknetz weiter ausgebaut. 81 neue Mobilfunkstandorte hat das Unternehmen in Betrieb genommen. An 548 bestehenden Standorten hat die Telekom die Kapazität erhöht. Alle diese Maßnahmen zahlen auf das Ultra-Kapazitätsnetz der Telekom ein. Die meisten neuen Standorte hat die Telekom in Baden-Württemberg (14) in Betrieb genommen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (13) und Bayern (12). Aktuell können bundesweit rund 99 Prozent der Haushalte auf das 5G-Netz der Telekom zugreifen. Die Haushaltsabdeckung bei 4G liegt bei nahezu 100 Prozent.
Mehr Kapazität für 5G
Die Telekom entwickelt ihr Mobilfunknetz konsequent weiter und hat jetzt das sogenannte Dynamic Spectrum Sharing (DSS) im 2.100-Megahertz-Frequenzband deaktiviert. Die DSS-Technologie ermöglicht die parallele Nutzung von LTE und 5G im gleichen Frequenzband, indem sie die Kapazität im Spektrum je nach Bedarf dynamisch zwischen LTE und 5G aufteilt. Mit der Deaktivierung nutzt die Telekom das 2.100 MHz-Spektrum nun gezielt für 5G. Durch die noch effizientere Nutzung der Frequenzen steht jetzt mehr Kapazität für den neusten Mobilfunkstandard bereit. „DSS hat uns geholfen, 5G schnell in die Fläche zu bringen“, sagt Alexander Jenbar, CTO der Telekom Deutschland. „Jetzt, wo 5G für unsere Kundinnen und Kunden zum Standard geworden ist, nutzen wir das 2.100-MHz-Spektrum vollständig für 5G. So stellen wir mehr Kapazität bereit und sorgen für eine noch stabilere und leistungsfähigere 5G-Erfahrung für unsere Kundinnen und Kunden.“
Mehr Mobilfunk-Speed fürs Festnetz
Auch Kundinnen und Kunden mit einem MagentaZuhause Hybrid-Anschluss profitieren direkt vom kontinuierlichen Ausbau des Mobilfunknetzes der Telekom. Da die Hybrid-Technologie die Bandbreite aus Festnetz und Mobilfunk flexibel kombiniert, stehen mit jeder Erweiterung der LTE- und 5G-Netze höhere Datenraten und zusätzliche Netzkapazitäten zur Verfügung. Insbesondere in Regionen mit bislang begrenzter Festnetzgeschwindigkeit ermöglicht dies Telekom-Kundinnen und Kunden spürbar schnellere Verbindungen und eine stabile Nutzung auch bei steigender Nachfrage.
Mit Hybrid schaltet der Router eigenständig die Bandbreite des Mobilfunk-Netzes hinzu, wenn Daten schneller übertragen werden könnten, als es die Festnetzleitung zulässt. Auch ohne Glasfaser-Anschluss können Kunden der Telekom mit MagentaZuhause Hybrid XXL jetzt Geschwindigkeiten von bis zu 500 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload nutzen. Zudem können Festnetzanschlüsse mit Downloadgeschwindigkeiten von 16 MBit/s oder 50 MBit/s mit Hybrid nahezu bundesweit bis zu 100 MBit/s liefern.
Ultra-Kapazitätsnetz
Die Telekom baut ein Ultra-Kapazitätsnetz. Durch eine Kombination von Maßnahmen wird sich die Kapazität im Telekomnetz verdoppeln. 90 Prozent der Standorte bieten künftig eine Download-Kapazität von 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) pro Zelle.
Alle Standorte nutzen künftig Low-Band-Frequenzen: 700, 800 und 900 Megahertz (MHz). Diese bieten hohe Reichweite und gute Netzabdeckung – auch in Gebäuden. Sie bilden die Basis für eine lückenlose Mobilfunkversorgung.
90 Prozent der Standorte erhalten zusätzlich Mid-Band-Frequenzen: 1.500, 1.800 und 2.100 MHz. Diese ermöglichen hohe Übertragungsraten und niedrige Reaktionszeiten. Sie sind die Leistungsträger im Mobilfunknetz. An Verkehrsknotenpunkten kommt gezielt das 3,6-GHz-Band zum Einsatz. So bleibt die Mobilfunknutzung reibungslos.
Die Telekom baut ihre Backbone-Infrastruktur für das Ultra Kapazitätsnetz immer weiter aus. 85 Prozent der Standorte erhalten Glasfaser mit mehr als 10 Gbit/s. Das Unternehmen entwickelt die Hardware und Software-Komponenten ständig weiter, um beispielsweise den Stromverbrauch im Netz zu reduzieren. Darüber hinaus baut die Telekom ihr Netz immer weiter aus, um durch weitere Standorte den Kunden überall die beste Netzerfahrung zu bieten und letzte Versorgungslücken zu schließen.
Kommunen mit neuen Standorten im April
Albsfelde, Apolda, Arnsberg, Bad Überkingen, Bad Wiessee, Beelitz, Berlin, Böblingen, Bocholt, Bochum, Borken, Buchen, Darmstadt, Dillenburg, Dörentrup, Dortmund, Eggenstein-Leopoldshafen, Eggesin, Eimke, Eisenach, Elsdorf, Eschweiler, Ettlingen, Frankfurt, Garbsen, Gemünden a. Main, Göhren-Lebbin, Görwihl, Goslar, Gotha, Hagen, Halberstadt, Hannover, Herbolzheim, Herschbroich, Hessisch Oldendorf, Hohenpolding, Hörnum, Hüffenhardt, Hünfeld, Ibbenbüren, Ingolstadt, Ippesheim, Kaiserpfalz, Karlsruhe, Kleve, Leibertingen, Leipzig, Leverkusen, Lindau, Lippstadt, Morschen, München, Murrhardt, Neustrelitz, Norderstedt, Oberhausen, Oranienbaum-Wörlitz, Penig, Plön, Potsdam, Rain, Speyer, Staig, Stangenhagen, Südharz, Torgau, Weil der Stadt, Werra-Suhl-Tal, Wettringen, Wittenhagen, Wittstock/Dosse, Woldegk, Wolfhagen, Zeitz.
Informationen für Kunden
Wer wissen möchte, ob er vom Ausbau profitiert hat, kann auf www.telekom.de/netzausbau seine Mobilfunk-Versorgung prüfen. Auch die Beraterinnen und Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an der kostenfreien Hotline (0800 330 1000) informieren darüber.
Deutsche Telekom AG Corporate Communications Dr. Markus Jodl, Unternehmenssprecher
Tel.: 0171 206 23 84 E-Mail: markus.jodl@telekom.de Weitere Informationen für Medienvertreter*innen:
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