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Doppelter Kabelriss an der B2

Doppelter Kabelriss an der B2
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Gersthofen, 22. März 2026

Doppelter Kabelriss an der B2

  • Telekom-Netz sichert Anbindung der Leitstelle Weilheim
  • Restarbeiten werden am Montag erledigt

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Schwere Beschädigungen an der Glasfaserinfrastruktur im Zuge von Straßenbauarbeiten haben am Freitag in der Telekom-Niederlassung in Gersthofen einen Alarm ausgelöst. Das Glasfaser-Überwachungssystem meldete um 8:30 Uhr eine Unterbrechung der Leitung und konnte den Fehlerort umgehend eingrenzen. Die Schadstelle lag westlich von Wilzhofen an der B2. Ein sofort zur Baustelle entsandtes Notfall-Team analysierte die Lage vor Ort. Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur ein Hauptkabel abgerissen, sondern auch ein zweites, tieferliegendes Kabel schwer beschädigt worden war.

Leitstelle Weilheim arbeitet unterbrechungsfrei

Besonders brisant: Über dieses zweite Kabel läuft unter anderem die hochsensible Anbindung der Integrierten Leitstelle Weilheim, die für die Koordination von Feuerwehr und Rettungsdiensten in der Region zuständig ist. Ein Ausfall hätte gravierende Folgen für die Notrufkommunikation haben können. Dank eines sogenannten „Zweitwegs“ – einer automatisierten, redundanten Leitungsführung im Netzwerk – übernahm das Ersatznetz jedoch in Millisekunden, sodass die Leitstelle ohne spürbare Unterbrechung erreichbar blieb.

Vier Monteure beheben den Schaden

Bereits am Vormittag wurden neue Glasfaserkabel auf der beschädigten Strecke eingeblasen. Ein Monteur konnte sofort damit beginnen, die Kabelenden wieder zu verbinden. Ein Glasfaserkabel besteht je nach Typ aus 96 Fasern und mehr. Auf jeder Seite müssen diese haarfeinen Fasern exakt miteinander verschmolzen werden – eine filigrane Handarbeit, die Fachleute als Spleißen bezeichnen. Um den Prozess zu beschleunigen, unterstützten ab 13:00 Uhr drei weitere Spezialisten das Team an der Schadstelle. „Wir hatten Glück, dass in der Nähe drei Kollegen mit Aufgaben beschäftigt waren, die nicht unmittelbar zeitkritisch waren“, sagt Markus Jodl, Unternehmenssprecher der Deutschen Telekom.

Restarbeiten werden am Montag erledigt

Die Störung konnte noch am Freitagabend vollständig behoben werden. Es gibt keine Kundenauswirkung mehr „Ein Kabelabriss aufgrund von Bauarbeiten ist die häufigste Störungsursache im Netz“, ordnet Jodl den Vorfall ein. Abschließende Restarbeiten an der Trasse erfolgen im Laufe des Montags.

Deutsche Telekom AG
Corporate Communications
Dr. Markus Jodl, Unternehmenssprecher
Tel.: 0171 206 23 84
E-Mail:  markus.jodl@telekom.de

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