Mehr als 31 Millionen Notrufe im Netz der Telekom in 2025
MEDIENINFORMATION
Bonn, 10. Februar 2026
Mehr als 31 Millionen Notrufe im Netz der Telekom in 2025
- Mehrheit der Notrufe über das Mobilfunknetz
- eCall-Zahlen weiter auf hohem Niveau
- Neue Funktionen für den Notruf
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Jeden Tag werden in Deutschland Zehntausende Notrufe über die Nummern 112 und 110 abgesetzt. Im Jahr 2025 gingen 31,5 Millionen Notrufe über das Netz der Deutschen Telekom ein. Ein Großteil aller Notrufe in Deutschland über die Infrastruktur der Telekom. Ein spezialisiertes Team sorgt rund um die Uhr für den stabilen Betrieb des Notrufsystems. Die Expertinnen und Experten betreuen etwa 380 Feuerwehr- und Polizeileitstellen rund um die Uhr jeden Tag in ganz Deutschland. Die aktuellen Zahlen unterstreichen die zentrale Rolle der Telekom für die öffentliche Sicherheit.
Mehrheit der Notrufe geht über das Mobilfunknetz
72 Prozent aller Notrufe erfolgen über das Mobilfunknetz, 28 Prozent über das Festnetz. Allein 15,3 Millionen Notrufe kamen aus dem Netz der Deutschen Telekom. Auch hier zeigt sich der Trend zum Mobilfunk: 62 Prozent dieser Anrufe wurden mobil getätigt, 38 Prozent über das Festnetz.
eCall: Automatische Notrufe aus Fahrzeugen
Auch Fahrzeuge auf deutschen Straßen tragen zum Notrufaufkommen bei: Ein Bestandteil sind dabei automatische Fahrzeugnotrufe (eCall). Im Jahr 2025 registrierte die Telekom rund 155.000 eCalls in ihrem Netz. Das eCall-System ist seit 2018 für neue Fahrzeugtypen in der EU verpflichtend. Nach einem Unfall – automatisch oder per Knopfdruck – wird eine Verbindung zur 112 aufgebaut. Gleichzeitig übermittelt das System wichtige Informationen wie Unfallort, Auslöseart und Fahrzeugdaten.
Neue Funktionen für den Notruf
Die Telekom entwickelt den Notruf kontinuierlich weiter. Zu den Neuerungen zählen:
- Real Time Text (RTT): Textbasierte Kommunikation in Echtzeit – insbesondere für hör- oder sprachbeeinträchtigte Menschen, erweitert den Audio-Anruf um einen weiteren Kanal. Dieser Dienst ist im Netz verfügbar, wird ab 2027 auf Leitstellenseite eingesetzt.
- NG eCall: Weiterentwicklung des automatischen Fahrzeugnotrufs auf Basis von Next-Generation-Technologien (4G/5G)
Diese Funktionen verbessern die Erreichbarkeit, Barrierefreiheit und Informationsqualität im Notfall.
Notruf richtig absetzen – die fünf „W“
Damit Hilfe schnell ankommt, sollten Anrufer folgende Punkte beachten:
- Wo? Ort des Ereignisses möglichst genau angeben
- Was? Ereignis beschreiben
- Wie viele? Anzahl der Betroffenen nennen
- Welche Art von Verletzungen/Erkrankungen? Bewusstlosigkeit, starke Blutung, Atemnot, Brandverletzung usw.
- Warten auf Rückfragen! Nicht sofort auflegen
Merksatz: Wo? Was? Wie viele? Welche? Warten!
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