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28.01.2003 – 12:14

WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR mit 15 Nominierungen beim diesjährigen Adolf Grimme Preis

Köln (ots)

Köln, 28. Januar 2003 - Auch in diesem Jahr ist der
Westdeutsche Rundfunk wieder mit zahlreichen Nominierungen für den
Adolf Grimme Preis vertreten.
So erhielt der Sender im Wettbewerbskontingent "Information &
Kultur" insgesamt sieben Nominierungen:
Aus der ARD-Reihe "die story" wurden zwei Beiträge nominiert:
"Deckname Artischocke - Die geheimen Menschenversuche der CIA" von
Egmont R. Koch (Das Erste, 12.8.02, Redaktion Gert Monheim) und
"Gipfelstürmer - Die blutigen Tage von Genua" von Michael Busse und
Maria-Rosa Bobbi (Das Erste, 24.07.2002, Redaktion Heribert
Blondiau).
Außerdem wurden die Doppelporträts "Erhard & Erhardt", "Willy &
Willi" von Lothar Schröder und "Helmut & Helmut" von Walter Filz (WDR
Fernsehen, April 2002, Redaktion Matthias Kremin) nominiert. Sechs
Biografien von sechs Männern, die alle in ihrer Zeit die Gesellschaft
der Bundesrepublik Deutschland geprägt haben.
Ausgewählt wurden zudem vier WDR/Arte Produktionen (Redaktion
Sabine Rollberg) "Fabelhaftes Langohr - Die Wahrheit über Feld- und
Osterhase" von Herbert Oswald, "Ein anderes Amerika" von Corinna Belz
und Neil Hollander (Arte, 7.9.2002), die in ihrem Film die Stimmung
ein Jahr nach dem 11. September 2001 in den USA beschreiben, und der
Kino-Dokumentarfilm "Bellaria - so lange wir leben" von Douglas
Wolfsperger sowie die Geo-Reportage "Palmasola - Ein Dorf hinter
Gittern" aus der WDR-Reihe 360 Grad.
Im Kontingent "Fiktion & Unterhaltung" erhielt der WDR zwei
Nominierungen. Das ARD-Fernsehspiel "Die Freunde der Freunde" von
Dominik Graf erzählt - basierend auf der gleichnamigen Erzählung von
Henry James - die zartbittere Liebesgeschichte des Abiturienten
Gregor, der geheimnisvollen Billie und des Womanizers Arthur (Das
Erste, 23.10.2002, Redaktion Wolf-Dietrich Brücker).
Die sechsteilige ARD-Komödien-Serie über ein
Bestattungsunternehmen, "Der Tod ist kein Beinbruch" mit Gerburg
Jahnke und Stephanie Überall gehört ebenfalls zu den Grimme-
Nominierungen (Das Erste, November/Dezember 2002, Redaktion Franziska
Schmela).
Für den Adolf Grimme Preis "Spezial" wurden folgende Personen
vorgeschlagen:
Regisseur Edward Berger für "das Entdecken neuer Aspekte an
vertrauten Figuren durch eine ungewöhnlich eigene Bildsprache und
Erzählweise im Fernsehfilm "Schimanski-Asyl" (Das Erste, 8. Dezember
2002, Redaktion Wolf-Dietrich Brücker).
Die Autoren Jan Hinter und Stefan Cantz für das Buch zum neuen
WDR- Tatort aus Münster und das darin entwickelte neue
"Tatort"-Ermittler- Team. Außerdem die Hauptdarsteller Jan Josef
Liefers und Axel Prahl für ihre überzeugende Darstellung im Tatort
"Der dunkle Fleck" (Das Erste, 20.10.2002, Redaktion Helga Poche, Das
Erste, 20. Oktober 2002).
Barbara Schöneberger "für den eigenständig-spielerischen Umgang
mit den Konventionen einer Talkshow" in der WDR-Talkshow "Blondes
Gift" (WDR Fernsehen, August/September 2002, Redaktion Volker
Nenzel).
Die WDR-Redakteure Heribert Blondiau und Gert Monheim für die
Entwicklung und Konzeption neuer Formate in den Bereichen aktueller
und zeitgeschichtlicher Dokumentationen und Reportagen: "die story",
"Politische Morde" und "Doppelleben".
Der Autor Tom Theunissen für seine originellen Zugriff auf
sportpolitische Themen in den Fußball-Glossen "Bösmann" (ARD/WDR).
Rückfragen 
Annette Metzinger, WDR-Pressestelle, Tel. 0221/220-2770
Fotos über: www.ard-foto.de
ots-Originaltext: WDR Westdeutscher Rundfunk
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