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31.10.2002 – 11:30

WDR Westdeutscher Rundfunk

Das Erste: Gabi Bauer, Mittwoch, 6. November 2002, 23. 45 Uhr - 00.15 Uhr

    Köln (ots)


    
    Gabi Bauer
    Gast: Mario Adorf
    
    Bundesverdienstkreuz, Bundesfilmpreis, Adolf-Grimme-Preis, Goldene
Kamera, Wein-Kultur-Preis - will man alle Auszeichnungen von Mario
Adorf aufzählen, braucht man viel Zeit und Muße. Dasselbe gilt für
die unzähligen Filme, in denen der beliebte Schauspieler mitwirkte.
Im Laufe seiner Karriere, die 1954 mit Paul Mays "08/15" begann,
arbeitet er mit Billy Wilder, Sam Peckinpah, Volker Schlöndorff,
Rainer Werner Fassbinder, Claude Chabrol, Helmut Dietl und vielen
anderen namhaften Regisseuren zusammen. Am 7. November läuft der
neueste Film des 72-Jährigen in den deutschen Kinos an: In "Epsteins
Nacht" spielt er an der Seite von Günter Lamprecht und Bruno Ganz
einen Mann, den in Gestalt seines einstigen KZ-Peinigers  die
Vergangenheit einholt. Einen Tag vor dem Kinostart ist Mario Adorf
bei Gabi Bauer zu Gast.
      
    Mario Adorf wurde am 8. September 1930 als Sohn eines
verheirateten italienischen Chirurgen und einer ledigen deutschen
Röntgenassistentin geboren; seinen Vater sah er nur ein einziges Mal.
Im Eifelstädtchen Mayen wuchs er auf, in Mainz studierte er
Philosophie, Theaterwissenschaften, Musikgeschichte, Kriminologie und
Sprachen. Seine eigentliche Bestimmung entdeckte er, als er 1953 in
Zürich sein Studium fortsetzte und mit dem Studententheater in
Berührung kam. Nach ersten Bühnenerfahrungen als Statist und
Regieassistent absolvierte er von 1953 bis 1955 ein Schauspielstudium
an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule: Die Karriere konnte
beginnen. Als er 1960 nach Rom zog, wollten ihm das viele Deutsche
nicht verzeihen. "Wenn man damals ins Ausland ging, galt man als eine
Art Deserteur", sagte Mario Adorf einmal in einem Interview.
    
    Mit seiner französischen Frau Monique lebt der
Vollblut-Schauspieler abwechselnd in St. Tropez und Rom, wo er oft
stundenlang in seiner Werkstatt sitzt, mit Ton modelliert oder
Aquarelle malt. Wenn er nicht gerade seine Freizeit genießt, Bücher
schreibt oder Filme dreht, kehrt Mario Adorf gelegentlich auch auf
die Bühne zurück; so gab er vor drei Monaten in der Wormser
"Nibelungen"-Inszenierung von Dieter Wedel (Fassung: Moritz Rinke)
den Hagen. Was treibt ihn, so viel zu arbeiten? Wie prägte ihn seine
Kindheit ohne Vater in der deutschen Provinz? Wo fühlt er sich
zuhause - in Deutschland oder Italien? Gabi Bauer im Gespräch mit
Mario Adorf - am 6. November 2002 ab 23.45 Uhr im Ersten.
    
    Redaktion: Susanne Garsoffky
    
ots Originaltext: WDR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Rückfragen
Veronika Nowak, WDR Pressestelle
0221 / 220 4607

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