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10.10.2001 – 12:00

WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR Fernsehen, Sonntag, 14. Oktober 2001, 10.00-11.00 Uhr
WDR 5, Freitag, 12. Oktober 2001, 21.05-22.00 Uhr

    Köln (ots)


    
    Eine neue Diskussion: Afghanistan und die Minen
    Oder die Ohnmacht der Welt, Frieden zu schaffen
    
    Weltweit lauern über 100 Millionen Minen in der Erde und warten
auf ihre Opfer. Ein spielendes Kind, ein pflügender Bauer, ein Bus
voller Marktfrauen, sie können die nächsten sein. Es bedarf nur eines
falschen Schrittes und schon holt die Leidtragenden ein vielleicht
längst beendeter Krieg wieder ein. Monat für Monat verursachen diese
"Soldaten, die niemals schlafen" 800 Tote, 1200 Verstümmelte. Leicht
und billig einzusetzen sind diese schrecklichen Waffen, und leicht
zerfetzen und töten sie vor allem Zivilisten.
    
    Seit dem 1. März 1999 ist der sogenannte Ottawa-Vertrag, die
Konvention zur Ächtung von Anti-Personen-Minen von 80 Staaten
ratifiziert worden. Allerdings nicht von den wichtigsten Herstellern
Russland, China und USA. Verhindert der Terroranschlag in den USA die
Umsetzung dieser Konvention?
    
    Der russische Schriftsteller und Humanist Lew Kopelew hat sich in
seinen letzten Lebensjahren intensiv für die Ächtung und Bekämpfung
von Landminen eingesetzt. Die Lew Kopelew Stiftung unter Vorsitz von
Fritz Pleitgen setzt dieses Engagement nach seinem Tod fort.
    
    Aus diesem Anlass veranstaltet die Stiftung am 11. Oktober in
Berlin ein Symposium. Die Fraktionen der im Bundestag vertretenen
Parteien werden gefragt, warum bislang die Verbotsbestimmungen des
Ottawa-Vertrages nicht ohne Ausnahme umgesetzt und die komplette
Ächtung aller Landminen verwirklicht wurde. Unter Leitung von Sabine
Rau diskutieren Uta Zapf, SPD, Friedbert Pflüger, CDU, Angelika Beer,
B90/Grüne, Klaus Kinkel, FDP, und Dietmar Bartsch, PDS. Rupert
Neudeck, Cap Anamur, und Thomas Gebauer, medico international, treten
als Ankläger auf und werden für den weltweiten Boykott aller
Landminen plädieren.
    
    Der Fernsehsender PHOENIX überträgt die Diskussion Sonntag,
    14. Oktober, 12.45-13.45 Uhr.
    
ots Originaltext: WDR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Rückfragen
Veronika Nowak
WDR Pressestelle
Tel.: 0221/220-8479
         0172/2538421

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