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Monitor-Beitrag und story-Dokumentation erhalten 1. Marler Fernsehpreis der amnesty international Gruppe 1200

    Köln (ots) - Zwei WDR-Beiträge sind mit dem Marler Fernsehpreis
für Menschenrechte, den die amnesty international Gruppe 1200 in
diesem erstmals vergibt, ausgezeichnet worden.
    
    In der Sparte Nachrichten wurde der Monitor-Beitrag
"Behördenwillkür in Bayern - Ein Dorf kämpft für Flüchtlingskinder"
(Das Erste, 13. April 2000, Autor Georg Restle/Redaktion Karin Führ)
ausgezeichnet. Autor Georg Restle schildert darin das Schicksal der
neunjährigen Anaid, die nach der Flucht aus Armenien sieben Jahre
lang in Pentling bei Regensburg zu Hause war und der die Abschiebung
droht.
    
    In der Sparte Dokumentation ging der Marler Fernsehpreis für
Menschenrechte an den Film von ARD-Korrespondent Hans-Josef Dreckmann
"Das vergessene Massaker - Opfer und Täter in Ruanda" aus der
WDR-Reihe "die story" (WDR Fernsehen, 7. Mai 2000, Redaktion Heribert
Blondiau). Der Film erinnert an das grausame Massaker im Jahr 1994,
bei dem 17.000 Tutsis von Hutu-Milizien getötet wurden. Porträtiert
wird die katholische Schwester Milghitta aus Münster, die Augenzeugin
des Massakers war und sich heute noch um Überlebende kümmert.
    
    Der Marler Fernsehpreis wird am 26. Mai 2001 verliehen. Der Preis,
der ideellen Charakter hat, wird von amnesty Gruppe 1200 an Beiträge
in den Sparten Nachrichten, Dokumentation und Film vergeben, die sich
durch Aktualität, Nachhaltigkeit und eindringliche Darstellung zum
Menschenrechte auszeichnen.
    
    
ots Originaltext: WDR
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