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ADAC Stauprognose für das Wochenende 28. bis 30. August 2026

München (ots)

Am letzten Augustwochenende ist trotz eines leicht rückläufigen Gesamtverkehrs weiterhin mit erheblichem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Der starke Rückreiseverkehr erreicht laut ADAC seinen Höhepunkt am Samstagnachmittag sowie am Sonntagnachmittag und -abend. Dabei verläuft die Hauptreiserichtung vom Süden in Richtung Norden sowie von den Küsten zurück. Zusätzlich ist sowohl mit Rückreiseverkehr aus dem Ausland nach Deutschland als auch mit Verkehr in Gegenrichtung zu rechnen.

Mit dem Ferienende in Nordrhein-Westfalen endet die Haupturlaubszeit im bevölkerungsreichsten Bundesland. Gleichzeitig dauern die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern weiterhin an. Auch im benachbarten Ausland bestehen noch Ferien in Österreich, während sie unter anderem in Polen, Belgien, den Niederlanden (Region Mitte), Frankreich und Tschechien enden.

Der Zustrom in klassische Urlaubsregionen nimmt zwar leicht ab, bleibt jedoch vor allem am Freitagnachmittag und -abend deutlich spürbar. Am Samstag kommt es zu dichtem Verkehr in beide Richtungen, während der Sonntag klar vom Rückreiseverkehr geprägt ist.

Parallel dazu führt Ausflugsverkehr bei gutem Wetter zu zusätzlichen Belastungen, insbesondere in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Seen und Küstenregionen. Dadurch steigt die Staugefahr auch am Samstagvormittag sowie an den Abendstunden durch Rückkehrer aus den Naherholungsgebieten.

Am Sonntag, den 30. August, gilt das reguläre Fahrverbot für Lkw. Zusätzlich besteht bis einschließlich 31. August ein Ferienfahrverbot, das auch samstags zwischen 7:00 und 20:00 Uhr auf vielen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen greift. Aufgrund des Niedrigwassers wurden die Fahrverbote für bestimmte Transporte teilweise gelockert, wobei die Regelungen je nach Bundesland unterschiedlich ausfallen.

Zur Vermeidung von Ausweichverkehr werden bei Stau bestimmte Ausfahrten gesperrt, insbesondere auf stark belasteten Strecken in Süddeutschland wie der A7, A8 und A93 sowie auf Bundesstraßen im Alpenraum. Auch in Österreich gelten entsprechende Fahrverbote auf Nebenstrecken in besonders betroffenen Regionen, um den Verkehr auf den Autobahnen zu halten.

Besonders belastet dürften nach Einschätzung des ADAC folgende Strecken sein:

- A1 Fehmarn - Köln

- A2 Dortmund - Magdeburg

- A3 Oberhausen - Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau

- A5 Kassel - Frankfurt - Karlsruhe - Basel

- A6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg

- A7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Würzburg - Füssen/Reutte

- A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg

- A9 Berlin - Nürnberg - München

- A10 Berliner Ring

- A24, A27, A45, A61, A81 sowie weitere stark frequentierte Fernrouten

- Ballungsräume wie München (A99) sind besonders betroffen

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

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