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27.09.2002 – 15:03

ADAC

Mehrere Unfälle mit Toten an der slowakischen Grenze
Keine Ausschilderung im Baustellenbereich mit Gegenverkehr

    München (ots)

Wie wichtig für die Verkehrssicherheit die
richtige Absicherung von Baustellenbereichen ist, hat sich wieder
einmal auf tragische Weise bewahrheitet. Innerhalb weniger Tage
ereigneten sich unmittelbar hinter dem ungarisch/slowakischen
Grenzübergang Rajha mehrere schwere Unfälle. Nach ADAC-Recherchen war
es auf dieser wichti-gen Autobahnverbindung (D 2) von Ungarn über die
Slowakei nach Tschechien in einem Baustellenbereich mit Gegenverkehr
durch
    
    Überholvorgänge zu Frontalzusammenstößen mit mehreren Toten
gekommen. Der acht Kilometer lange Baustellenbereich in der Slo-wakei
ist nur unzureichend, beziehungsweise überhaupt nicht abge-sichert.
Lediglich am Anfang der Baustelle weisen Schilder auf die
Gefahrensituation hin. Hier gilt auch ein Tempolimit und ein
Überhol-verbot, die  Fahrbahn ist durch Leitbaken abgesichert.
Während der folgenden Kilometer fehlt jedoch jeglicher Hinweis auf
die weiter be-stehende Gefahrenstelle. Viele Autofahrer glauben
deshalb, die Bau-stelle sei bereits zu Ende. Für manchen ein Irrtum
mit tragischem Ausgang.
    
    Der ADAC weist anhand dieses Beispiels darauf hin, dass Reisende
aus Deutschland in einigen europäischen  Ländern nicht die bei uns
übliche, sehr aufwändige Ausschilderung von Gefahrenstellen er-warten
dürfen. Deshalb sollten sie bei unklarer Beschilderung auf ihrem
Fahrstreifen bleiben, mit gedrosseltem Tempo fahren und auf keinen
Fall überholen. Der ADAC appelliert an die zuständigen slo-wakischen
Behörden die noch mindestens bis zum Ende des Jahres bestehende
Baustelle auf der D 2 deutlicher und nach internationalen Standards
abzusichern.  
    
    
ots Originaltext: ADAC
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