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Tanken in Brandenburg am teuersten
Stadtstaaten sind am preiswertesten

München (ots) - In Brandenburg müssen Autofahrer beim Tanken zurzeit deutlich mehr bezahlen als in allen anderen Bundesländern. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 Bundesländern zeigt, kostet ein Liter Super E10 in Brandenburg im Schnitt 1,541 Euro. Vorletzter ist beim Benzin das Saarland, wo ein Liter E10 mit durchschnittlich 1,532 Euro zu Buche schlägt. Auch Diesel ist in Brandenburg am teuersten. Der Preis für einen Liter liegt bei 1,391 Euro. Einen Cent günstiger ist der Kraftstoff in Baden-Württemberg, dem zweitteuersten Dieselland.

Am preiswertesten sind beide Kraftstoffsorten im kleinsten deutschen Bundesland, der Hansestadt Bremen. Dort bezahlt man für einen Liter Super E10 derzeit 1,483 Euro und damit 5,8 Cent weniger als in Brandenburg. Der Dieselpreis liegt mit 1,338 Euro in Bremen um 5,3 Cent unter dem in Baden-Württemberg.

Die Spritpreise in den Stadtstaaten sind derzeit besonders niedrig. Auch Hamburg und Berlin zählen zu den günstigsten Bundesländern. Nur Nordrhein-Westfalen hat es bei der Diesel-Tabelle auf einen Platz unter den ersten Drei geschafft. Laut ADAC lässt sich der Preisvorteil der Stadtstaaten insbesondere dadurch erklären, dass die Tankstellendichte in städtischen Gebieten wesentlich größer ist als in Flächenstaaten. Dadurch ist der Konkurrenzkampf stärker ausgeprägt, was wiederum dazu führt, dass Preise leichter unter Druck geraten und nachgeben.

Der ADAC weist darauf hin, dass die ermittelten Durchschnittspreise eine Momentaufnahme von heute Vormittag, 11 Uhr, sind. Vor allem innerhalb der großen Bundesländer können die Unterschiede erheblich sein, aber auch innerhalb von Städten lohnt sich meist ein Preisvergleich. Der Club empfiehlt den Autofahrern, die Preisunterschiede zwischen verschiedenen Anbietern und Tageszeiten konsequent zu nutzen. Informationen, über die günstigste Tankstelle in der Nähe gibt es über die App "ADAC Spritpreise" sowie über www.adac.de/tanken.

Hinweis für die Redaktion: Zu diesem Text bietet der ADAC unter www.presse.adac.de eine Grafik an.

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