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EU-Studie zur Pkw-Maut
ADAC: Planspiele weltfremder Bürokraten

    München (ots) - Eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie, nach der Autofahrer künftig im Berufsverkehr mit einer Maut belegt werden könnten, sind nach Ansicht von ADAC Präsident Peter Meyer "Planspiele weltfremder Bürokraten". "Davon abgesehen", so Meyer, "dass die EU-Kommission für den nationalen Pkw-Verkehr überhaupt keine Kompetenz besitzt, steht uns auch Verkehrsminister Kurt Bodewig im Wort. Dieser hat zuletzt bei der Vorstellung seiner Pläne für eine Lkw-Maut zusätzliche Gebühren für den Pkw-Verkehr strikt abgelehnt."

    Nach Presseberichten fordert eine Studie der Universität Münster im Auftrag der EU-Kommission, mit einer zusätzlichen Gebühr das Stauproblem insbesondere in Ballungszentren in den Griff zu bekommen. Dies ist nach Ansicht des ADAC eine Illusion, denn die Berufstätigen, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, haben meist keine Alternative. Auf dem flachen Land sind die öffentlichen Verkehrsmittel nicht entsprechend ausgebaut und in den Ballungszentren meist bereits hoffnungslos überlastet.

    Auf stauarme Zeiten können Arbeitnehmer, die an feste Arbeitszeiten gebunden sind, in der Regel auch nicht ausweichen. "Wir lehnen es entschieden ab", so Peter Meyer, "dass die Autofahrer für das zweifelhafte Vergnügen, im Stau stehen zu müssen, künftig auch noch bezahlen sollen."


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