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16.08.2001 – 13:02

ADAC

EU-Studie zur Pkw-Maut
ADAC: Planspiele weltfremder Bürokraten

München (ots)

Eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene
Studie, nach der Autofahrer künftig im Berufsverkehr mit einer Maut
belegt werden könnten, sind nach Ansicht von ADAC Präsident Peter
Meyer "Planspiele weltfremder Bürokraten". "Davon abgesehen", so
Meyer, "dass die EU-Kommission für den nationalen Pkw-Verkehr
überhaupt keine Kompetenz besitzt, steht uns auch Verkehrsminister
Kurt Bodewig im Wort. Dieser hat zuletzt bei der Vorstellung seiner
Pläne für eine Lkw-Maut zusätzliche Gebühren für den Pkw-Verkehr
strikt abgelehnt."
Nach Presseberichten fordert eine Studie der Universität Münster
im Auftrag der EU-Kommission, mit einer zusätzlichen Gebühr das
Stauproblem insbesondere in Ballungszentren in den Griff zu bekommen.
Dies ist nach Ansicht des ADAC eine Illusion, denn die Berufstätigen,
die mit dem Auto zur Arbeit fahren, haben meist keine Alternative.
Auf dem flachen Land sind die öffentlichen Verkehrsmittel nicht
entsprechend ausgebaut und in den Ballungszentren meist bereits
hoffnungslos überlastet.
Auf stauarme Zeiten können Arbeitnehmer, die an feste
Arbeitszeiten gebunden sind, in der Regel auch nicht ausweichen. "Wir
lehnen es entschieden ab", so Peter Meyer, "dass die Autofahrer für
das zweifelhafte Vergnügen, im Stau stehen zu müssen, künftig auch
noch bezahlen sollen."
Für Rückfragen:
Dieter Wirsich
ADAC-Pressestelle
Tel.: (089) 76 76- 2052
Fax:  (089) 76 76- 2801
Dieter.wirsich@zentrale.adac.de
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Anfragen von Funk und Fernsehen bitte an das ADAC-Studio:
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oder  (089) 76 76- 2049
oder  (089) 76 76- 2625

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