ADAC

Polizeikontrollen
Ruhig bleiben und Anweisungen befolgen
ADAC: So verhält man sich bei Routinekontrollen richtig

    München (ots) - Immer wieder werden Polizeibeamte bei
Fahrzeugkontrollen Opfer von Gewalttätern. Durch richtiges Verhalten
können die Kraftfahrer dazu beitragen, der Polizei die Arbeit zu
erleichtern. Falsches oder aggressives Verhalten führt nicht selten
zu Missverständnissen und provoziert kritische Situationen. Im
Interesse der Sicherheit von Fahrzeuginsassen und Polizeibeamten rät
der ADAC deshalb, die folgenden Tipps zu beherzigen:
    
    * Langsam rechts ranfahren und das Fahrzeug außerhalb des
        Gefahrenbereichs anhalten
    * Motor abschalten, Handbremse ziehen und Seitenfenster öffnen
    * Radio ausmachen und nachts die Innenbeleuchtung einschalten
    * Ruhig sitzen bleiben und die Hände sichtbar, am besten auf dem
        Lenkrad, liegen lassen
    * Den Anweisungen des kontrollierenden Polizisten Folge leisten
    * Nicht ohne Aufforderung beziehungsweise nur nach Ankündigung in
        die Jackentasche, in das Handschuhfach oder beispielsweise unter
        den Sitz greifen
    * Nicht unaufgefordert aussteigen
    
    Die Polizei darf einen Kraftfahrer jederzeit unabhängig von einem
bestimmten Tatverdacht anhalten und die Papiere jedes
Fahrzeuginsassen sowie die Fahrzeugpapiere überprüfen. Auch das
Fahrzeug kann einer Kontrolle unterzogen werden. Bei Verdacht auf
Alkoholisierung des Fahrers wird in der Regel eine
Atemalkoholkontrolle verlangt, die man jedoch verweigern kann. In
diesem Fall wird dann aber eine Blutprobe angeordnet. Die Polizei
darf als Sicherheitsmaßnahme sogar die Autoschlüssel einbehalten und
den Führerschein sicherstellen.
    
    Der ADAC weist darauf hin, dass Fahrzeugkontrollen zu den
Routineaufgaben der Polizei gehören und im Rahmen der
Verkehrsüberwachung im Interesse aller Autofahrer stattfinden. Das
richtige Verhalten während einer Kontrolle sollte nach Meinung des
ADAC bereits in der Fahrschule vermittelt werden. Autofahrer, die
glauben, bei einer Verkehrskontrolle unkorrekt behandelt worden zu
sein, können sich Namen und Dienststelle des Beamten nennen lassen.
    
    
ots Originaltext: ADAC
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