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"Abenteuer Leben" mit Christian Mürau am Samstag, 08. Dezember 2001, um 18:20 Uhr bei Kabel 1 mit diesen Themen:

    Unterföhring (ots) -
    
    Der Kobra-Cop von Bangalore
    
    Jedes Jahr sterben 40.000 Menschen weltweit an Schlangenbissen -
über die Hälfte davon in Indien. Fünfzig giftige Arten kommen auf dem
Subkontinent vor, vier davon sind tödlich, allen voran die
Königskobra. Gerry Martin ist Schlangenfänger. Der 24-Jährige lebt in
Bangalore, im Süden Indiens. Sein Job ist es, die gefährlichen Tiere
in den Häusern und Gebäuden einzufangen. 150 Notrufe erhält er jeden
Monat. Aber Gerry Martin ist kein Schlangenfeind, sondern ein
leidenschaftlicher Schlangenliebhaber. "Abenteuer Leben" ist ihm bei
der Jagd auf Königskobras und andere Schlangen auf den Fersen.
    
    Killerbienen
    
    Bienen sind fleißige, nützliche, und in der Regel harmlose
Insekten. In der Wüste von Arizona lebt jedoch eine Bienenart, die
für mehr Tote verantwortlich ist als der Weiße Hai: Die Killer-Biene!
1956 importierte ein brasilianischer Biologe einige Exemplare einer
afrikanischen Art, um sie mit einer einheimischen Art zu kreuzen. Das
Dilemma: 26 Königinnen der viel aggressiveren Afrika-Biene
entwischten aus dem Labor. Sie kreuzten sich mit wilden Bienen aus
dem brasilianischen Urwald. Seitdem breitet sich die so entstandene
gefährliche Variante von Süd- über Mittelamerika bis in die südlichen
Staaten der USA aus. Im Carl Hayden Bee Research Center in Tucson
(Arizona) versuchen Wissenschaftler seit langem, hinter das Geheimnis
ihrer Aggressivität zu kommen.
    
    Schwertransport in der Alpenschlucht
    
    Er sieht aus wie eine Libelle, heißt "K-Max" und ist ein
außergewöhnlicher Schwertransporter, ein Helikopter mit Doppelrotor.
Drei Tonnen hebt das seltsame Fluggerät in die Höhe, weit mehr als
sein Eigengewicht. Pilot Wolfram Löser brauchte allein 500
Flugstunden, um die besonderen Flugeigenschaften des Hubschraubers zu
beherrschen. Zum Einsatz kommt "K-Max" in extrem unzugänglichen
Gebieten. In den Alpen ist Löser als "Baumflieger" unterwegs, d. h.
er transportiert riesige Stämme aus Schluchten und von steilen Hängen
zu einem Ablageplatz. Arbeiten, die ohne Lufteinsatz Wochen dauern
würden.
    
    Das Geheimnis des Malt-Whisky
    
    Auf der kleinen Insel Islay, vor der Westküste Schottlands, wird
ein legendärer Whisky gebrannt: der Lagavulin. In der ältesten
Brennerei Schottlands lagert der besondere Tropfen 16 Jahre, bevor er
seine Klasse erreicht hat. Ian MacArthur liebt das Geschäft mit dem
hochprozentigen, gold-gelben Getränk. Seit 31 Jahren geht jedes Fass
Lagavulin durch seine Hände. Grundstoff sind Gerste, Wasser und Hefe
- trotzdem ist jeder Malt-Whisky unverwechselbar. Ascheboden und eine
Brise salzige Seeluft, der Rauch des verfeuerten Torfs - all das
können Experten schmecken. Doch noch immer ist nicht restlos geklärt,
woher die feinen Aromen und Geschmacksrichtungen genau stammen.
    
ots Originaltext: Kabel 1
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Bei Rückfragen:
Kabel 1, Julia Abach
Tel: 089/ 9507-2244

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