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07.02.2001 – 09:01

Kabel Eins

Beamte auf Kontrollgang
Phantombild - Täter gesucht
Parksünder am Haken
K1 Das Magazin mit Sanja Nowara, am Donnerstag, 08.02.2001, um 23:10 Uhr bei Kabel 1:

Unterföhring (ots)

Beamte auf Kontrollgang
Die über 2,8 Millionen Sozialhilfe-Empfänger in Deutschland
kosteten den Staat im Jahr 1999 knapp 45 Millionen Mark. Allein im
Berliner Bezirk Neukölln leben 60.000 Menschen, die ausschließlich
mit dieser finanziellen Hilfe ihr Leben bestreiten. Anträge auf
Zuschüsse werden oft schnell und ohne weitere Kontrolle genehmigt,
denn ihre Prüfung erfolgt vom Schreibtisch aus. Aber das soll sich
nun ändern: Ermittler vom Sozialamt führen Hausbesuche bei
Antragstellern durch. Die Sozialdetektive haben keinen leichten Job -
nicht jeder öffnet ihnen bereitwillig die Tür. Andererseits ist der
Schritt aus der sozialen Verelendung und dem gesellschaftlichen
Abseits mühsam. Hilfe zur Selbsthilfe ist da gefragt: Sozialpädagogen
sollen den Weg in ein Leben ohne fremde Hilfe erleichtern.
Phantombild - Täter gesucht
Früher gab es den Steckbrief, später kam das handgezeichnete
Porträt, und heute werden Phantombilder mittels moderner
Computer-Programme erstellt. Jährlich werden 200 bis 300
Phantombilder erstellt - nachkonstruiert aus den Erinnerungen der
Zeugen oder der Opfer. Trotz modernster Technik gestaltet sich die
Arbeit sowohl der Polizeibeamten als auch der Geschädigten äußerst
mühsam - Einfühlungsvermögen auf der einen Seite, und stundenlanges
Wiedererleben und Erinnern von Misshandlungen und Stresssituationen
auf der Opferseite. Durchschnittlich dauert es sechs Stunden, bis ein
Phantombild fertig gestellt ist. In 70 Prozent der Suche nach Tätern
per Fahndungsbild gelingt der Polizei eine Überführung. Der Haken
dabei: Es kommt vor, dass Unschuldige in Haft sitzen, nur weil sie
verblüffende Ähnlichkeit mit einem Phantombild aufweisen.
Parksünder am Haken
Die Innenstadt von Köln: Hier werden pro Tag bis zu 80 Fahrzeuge
abgeschleppt. Abschleppdienste sind rund um die Uhr im Einsatz. Jeden
Parksünder kommt das teuer zu stehen: Etwa 185 Mark für
Abschleppkosten zuzüglich Standgebühr für mindestens einen Tag.
Außerdem schreibt auch die Polizei noch eine "Rechnung". Die
Konkurrenz zwischen den Abschleppunternehmen ist groß - denn ist der
Fahrer nicht binnen 20 Minuten am Einsatzort, beauftragt die Polizei
ein anderes Unternehmen. Und das ist nicht das einzige, womit die
Firmen zu kämpfen haben. Auch wenn ein Auto beim Aufladen beschädigt
wird, haftet der Abschleppdienst.
Bei Rückfragen:
Kabel 1, Julia Abach
Tel: 089/ 9507-2244
http://www.Kabel1.de
Kabel 1 text, S.321

Original-Content von: Kabel Eins, übermittelt durch news aktuell

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