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Drehstart für ZDF-Fernsehfilm über DDR-Grenztruppen

Mainz (ots) - Am Dienstag, 11. Juli 2006 fällt die erste Klappe für den Fernsehfilm "An die Grenze" (Arbeitstitel). Urs Egger inszeniert die packende Geschichte einer Selbstfindung im authentisch erzählten Milieu der Grenztruppen der DDR und einer anrührenden Liebe. Das Drehbuch schrieb Stefan Kolditz. In den Hauptrollen spielen Jacob Matschenz und Bernadette Heerwagen, in weiteren Rollen sind u.a. Corinna Harfouch, Burghart Klaußner, Max Riemelt, Florian Panzner, Jutta Hoffmann und Frederick Lau zu sehen.

Im Mai 1974 lässt sich der 19-jährige Ost-Berliner Alexander Karow (Jakob Matschenz) an die innerdeutsche Grenze versetzen. Er flüchtet vor seinem allzu behütenden Vater (Burghart Klaußner) und glaubt an einen ‚humanen' Sozialismus. Die Realität könnte kaum ernüchternder sein. Alex begreift schnell, dass die Ideale von Menschenwürde und Demokratie verlogene Propaganda sind. Das Armeeleben wird von den brutalen Ritualen der EK-Bewegung (Entlassungs-Kandidaten-Bewegung) beherrscht. Die Frage, was passiert, wenn ein ‚Grenzverletzer' im Visier der Kalaschnikow auftaucht, beschäftigt die Soldaten Tag und Nacht, unterbrochen fast nur von den Spielen der WM mit der historischen Begegnung DDR-Bundesrepublik Deutschland.

In dem Gefreiten Gappa (Florian Panzner) findet Alex einen treuen Kameraden, der ihn unter seinen Schutz stellt. Und Alex verliebt sich Hals über Kopf in die selbstbewusste Traktorfahrerin Christine (Bernadette Heerwagen). Es ist Alex' erste große Liebe. Christine ermutigt ihn, seinem Lebenstraum, Fotograf zu werden, zu folgen. Als sie Alexander bittet, ihren rebellischen Bruder Knut (Frederick Lau) über die Grenze passieren zu lassen, steht Alexander am Vorabend des WM-Finales vor der schwersten Entscheidung seines Lebens ...

Die Dreharbeiten in Thüringen und Nordrhein-Westfalen enden voraussichtlich am 22. August 2006. "An die Grenze" (AT) wird von der Colonia Media GmbH produziert, Produzent ist Christian Granderath. Der Film wird gefördert von der Filmstiftung NRW und der MDM/ Mitteldeutsche Medienförderung. Die ZDF-Redaktion hat Günther van Endert. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

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