"Terra X" im ZDF: Wenn Ahnen Nachhilfe in Nachhaltigkeit geben
Mainz (ots)
Fortschritt, Wachstum und Wohlstand haben die Welt geprägt, aber auch viele neue Probleme geschaffen, für die heute intensiv nach Lösungen gesucht wird. Hier lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit, denn Kreislaufwirtschaft, Re- und Upcycling, nachhaltiges Bauen und Essen, Naturheilkunde und langfristige Umweltschutz-Strategien gab es schon vor Jahrhunderten. Die Dokumentation "Terra X: Vergessenes Wissen" zeigt in zwei Teilen, was der Mensch von seinen Ahnen in Sachen Nachhaltigkeit lernen kann. Beide Folgen sind bereits jetzt zehn Jahre lang im ZDF-Streaming-Portal verfügbar und im ZDF an den Sonntagen, 19. und 26. April 2026, um 19.30 Uhr zu sehen.
Die Schätze der Natur (1/2)
Die Vorfahren des Menschen waren eng mit der Natur verbunden. Ohne Hightech-Medizin waren sie darauf angewiesen, in den Pflanzen ihrer Umgebung wirksame Heilmittel zu suchen. Am Institut für Tropenmedizin in Hamburg spürt man diese vergessenen Wirkstoffe auf, um beispielsweise Mittel gegen Antibiotikaresistenzen zu finden. Im Kampf gegen den immensen Plastikmüll hat man in Indien den Bananenbaum und seine Blätter wiederentdeckt: Sie wurden früher als Verpackungen und Geschirr genutzt. Auf den Lofoten in Norwegen erntet eine Fischerstochter Algen, um der Überfischung entgegenzuwirken. Keine Neuigkeit, wie sie lernt, denn neolithische Grabfunde in Schottland beweisen, dass unsere Ahnen schon vor langer Zeit regelmäßig Algen aßen. Selbst Nahrungsergänzungsmittel kannten sie.
Das Erbe der Ahnen (2/2)
Weltweit finden sich Beispiele, wie in vergangenen Jahrhunderten klimaangepasst gebaut und gewohnt wurde – dank Himmelbetten, Schilfdächern oder Lehmwänden. Im heißen Süden Spaniens sucht eine Architektin nach dem Wissen ihrer Vorfahren, studiert die Alhambra und perfekt temperierte jahrhundertealte Höhlenhäuser und lüftet alte Geheimnisse mit Blick in die Zukunft. Eine Reise nach Japan zeigt, wie erfolgreich Kreislaufwirtschaft bereits im 17. Jahrhundert funktionierte. Damals war Japan eine Zero-Waste-Gesellschaft, die über ein Jahrhundert blühte, indem sie alles re- oder upcycelte: Aus Baumwollfetzen wurden Kimonos, aus Reisstroh Sandalen. Auch am Bodensee wurde die Fischerei jahrhundertelang ressourcenschonend reglementiert, wie Gesetzestexte aus der Klosterbibliothek von St. Gallen aus dem 16. Jahrhundert belegen. Indigene in Kanada arbeiten daran, ihre "cultural burns" in modernes Landmanagement zu integrieren. Bei diesen traditionellen Feuerpraktiken werden im Herbst gezielt kleine Brände gelegt und Unterholz, der Zündstoff für große Feuer, reduziert. Und auch die Artenvielfalt profitiert von dieser Methode.
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