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ZDF-Programmhinweis
Samstag, 5. Mai 2001
Sonntag, 6. Mai 2001

    Mainz (ots) -          Samstag, 5. Mai 2001, 16.00 Uhr          Dolce Vita     Wie kriegt man's hin, das gute Leben?     Talk mit Luzia Braun          Gäste:     Annabelle Mandeng, Gerda Zibler, Udo Walz, Heinrich Droege und     Wladimir Kaminer          Es spricht sich so einfach aus - ob anerkennend oder voller Neid: "Mensch, der hat ja ein gutes Leben!" Doch was ist das, das gute Leben? Und vor allem, wie kriegt man's hin? Muss man reich und erfolgreich sein, um ein gutes Leben zu haben? Oder gehört es zum guten Leben, wenn man Zeit für den Müßiggang hat? Reicht es schon, wenn man mit sich selbst zufrieden ist? Oder muss man faul sein, um ein gutes Leben zu führen? Viele Fragen und viel Gesprächsstoff bei "Dolce Vita" mit Gästen, die sehr unterschiedliche Lebensläufe haben: Annabelle Mandeng, in Göttingen geboren, in Westafrika und Pakistan aufgewachsen, ist ein mediales Multitalent; die 84-jährige Berlinerin Gerda Zibler ist nach Untersuchungen des Max-Planck-Instituts einer der glücklichsten Menschen Deutschlands; Udo Walz, der Star-Friseur, der sich in der Welt der Schönen und Reichen bewegt; Heinrich Droege, früher Werkzeugmacher, heute Autor, schrieb "Faulheit adelt"; Wladimir Kaminer, aus Russland nach Berlin ausgewandert, weil für Amerika das Geld nicht reichte, war Hilfsarbeiter, Student, Toningenieur, ist Schauspieler, Kolumnist, Musiker - ein Tausendsassa.          Sonntag, 6. Mai 2001, 11.30 Uhr          halb 12     Eser und Gäste          Thema: Herrn W's Gespür für Macht: Das Projekt 'Westerwelle'          Gast: Guido Westerwelle, neuer FDP-Parteivorsitzender          Auftakt für das Projekt 'Westerwelle' - mit seiner Wahl zum FDP-Vorsitzenden am Wochenende in Düsseldorf machen die Liberalen den Weg frei für die neue 'Strategie 18'. Mit ihr und dem Gespür für Macht will Guido Westerwelle seine Partei in die Regierungsverantwortung zurückführen. Doch für den künftigen Parteichef bleibt auch nach der Wahl der Weg dorthin holprig. Denn die anhaltenden Querelen in der Führungsspitze sowie die partei-internen Streitereien um Wahlziele und Koalitionsaussagen werden zu neuen Stolpersteinen auf dem Weg zur angestrebten Macht.          Kann der Parteitag diese Hindernisse aus dem Weg räumen? Werden die bestehenden Meinungsverschiedenheiten um einen FDP-Kanzlerkandidaten beigelegt? Oder kommt es zum Showdown zwischen den Beteiligten? Wie sieht der neue Parteivorsitzende die Rollenverteilung im künftigen Team? Und welche Rolle spielen die liberalen Grundwerte unter der Führung von Guido Westerwelle?          Herrn W's Gespür für Macht: Das Projekt 'Westerwelle' - darüber spricht Ruprecht Eser mit Guido Westerwelle, in dessen erstem ausführlichen TV-Gespräch nach seiner Wahl zum FDP-Parteivorsitzenden.          Sonntag, 6. Mai 2001, 12.47 Uhr          blickpunkt     Moderation: Juana Perke          Starke Verluste - Vermieter in den neuen Bundesländern stehen vor     der Pleite     Spätes Gedenken - Ex-Corporal der US-Army ermöglicht Gedenkstätte     Dreister Schlag - Mecklenburg-Vorpommern will Reiter zur Kasse     bitten          Starke Verluste - Vermieter in den neuen Bundesländern stehen vor     der Pleite

    Nach der Wende beteiligten sich viele Westdeutsche an Fonds für Wohnungen. Doch die Mietgarantien konnten oft nicht eingehalten werden, es gibt großen Leerstand. Jetzt fehlen den Vermietern die fest eingeplanten Mieten. Verbände fordern nun das Ende staatlicher Bauprogramme.          Spätes Gedenken - Ex-Corporal der US-Army ermöglicht Gedenkstätte

    Im Schlosspark von Ludwigslust wird eine Mahn- und Gedenkstätte für 200 Häftlinge des ehemaligen KZ Wöbbelin eingeweiht. An jener Stelle, wo bis heute die Bürger der Stadt flanieren oder Partys gefeiert wurden, ermöglichte Ex-Corporal Leonard Linton durch amerikanische Spendengelder ein Mahnmal.          Dreister Schlag - Mecklenburg-Vorpommern will Reiter zur Kasse     bitten

    Bei der Suche nach zusätzlichen Geldquellen für
öffentlich-rechtliche Kassen hat nun Till Backhaus,
Landwirtschaftsminister in Mecklenburg-Vorpommern eine Gebühr für
Reiter vorgeschlagen. Die Nutzung von öffentlichen Waldwegen soll
jährlich etwa 50 Mark kosten. Verbände und Reiter protestieren.
    
    Sonntag, 6. Mai 2001, 19.10 Uhr
    
    Berlin direkt
    mit Joachim Jauer
    
    - Aufbau Ost: fruchtlose Landschaften?
        Dazu Bundestagspräsident Thierse im Gespräch
    - Patient Gesundheitspolitik
    
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