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ZDF-Pressemitteilung
"Aktives Engagement zur Lösung gesellschaftlicher Fragen"
ZDF-Intendant Prof. Dieter Stolte zur Spendenbilanz des ZDF im Jahr 2000

    Mainz (ots) - "Das Fernsehen ist immer noch die größte Bühne, um
soziale Fragen unserer Gesellschaft zu diskutieren und zugleich dafür
zu werben, dass jeder einzelne durch Ehrenämter oder durch Spenden
aktiv an deren Lösung mitwirkt."
    
    Mit diesen Worten resümierte ZDF-Intendant Dieter Stolte die
Spendenbilanz des ZDF im Jahr 2000 in Höhe von insgesamt 16 Millionen
Mark. Der Gesamtbetrag entfällt im einzelnen auf die Deutsche
Welthungerhilfe (5,4 Millionen Mark), die kirchlichen Hilfswerke
Misereor und Brot für die Welt (zusammen 950 000 Mark), die Deutsche
Krebshilfe (6,2 Millionen Mark) sowie das UN-Kinderhilfswerk UNICEF
(3 Millionen Mark). Beteiligt waren die ZDF-Sendungen "Die
Superhitparade" (22. Oktober), "Die volkstümliche Hitparade" (26.
Oktober), "Melodien für Millionen" (26. November) und zuletzt "Lachen
tut gut - Comedy für UNICEF" (2. Dezember).
    
    Des Weiteren kamen für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die
Stiftung Frauenkirche Dresden alleine im Rahmen der ZDF-Klassik-Gala
"Echo der Stars" (22. Oktober) rund 900 000 Mark zur Erhaltung
unseres kulturellen Erbes zusammen. Nicht zu vergessen ist
schließlich die Dauerinitiative des ZDF zugunsten der
Behindertenhilfe Aktion Mensch, die als größte Soziallotterie in
diesem Jahr mit der neuen Show "Jede Sekunde zählt" wieder eine
vielversprechende programmliche Basis gefunden hat.
    
    Angesichts des breiten gesellschaftlichen Engagements im
Unterhaltungsbereich zog der ZDF-Intendant ein doppeltes Fazit: Zum
einen zeige sich, dass auch in der sogenannten "Spaßgesellschaft"
Unterhaltung keineswegs Häme, Spott und Klamauk bedeuten müsse:
Lachen könne nicht nur gut tun, sondern auch Gutes leisten. Zum
anderen verrate die Vielfalt der Benefiz-Sendungen, dass es nicht um
ein einzelnes humanitäres Programm-Alibi gehe, sondern um ein
durchgängiges, dauerhaftes Engagement des ZDF im Sinne seiner
Gemeinwohlorientierung, auf die auch in Zukunft Verlass sei.
    
ots Originaltext: ZDF
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