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ZDF-Pressemitteilung
Erste Adresse für Kinderprogramme hat auch für 2001 viel vor
ZDF-Intendant Stolte: Die KI.KA-Erfolgsgeschichte hat das Kinderfernsehen in Deutschland verändert

    Mainz (ots) - Der Kinderkanal von ZDF und ARD hat in den vier Jahren seines Bestehens Kinderfernsehen in Deutschland verändert. Zu dieser Wertung kam ZDF-Intendant Dieter Stolte bei der Vorlage eines Berichts über Stand und Entwicklung des Kinderkanals an den ZDF-Fernsehrat. Der "KI.KA", wie er seit dem 1. Mai dieses Jahres heißt, werde "definitiv als eine erste Adresse für Kinderprogramme gesehen und entsprechend umworben", sagte Stolte. Das Modell des öffentlich-rechtlichen, werbefreien Kanals habe europaweit Interesse gefunden.

    Trotz großer Anstrengungen der kommerziellen Wettbewerber stelle der Kinderkanal nach wie vor unter Beweis, dass öffentlich-rechtliches Kinderfernsehen wettbewerbsfähig ist und die Branche positiv beeinflusse. Die Zahl der Kinderfilmproduzenten in Deutschland habe zugenommen, der Bedarf an nationalen Produkten sei gestiegen, führte der ZDF-Intendant als Beleg dafür an. Ursprünglich als Projekt zunächst bis zum Ende der Gebührenperiode (31. Dezember 2000) genehmigt, sei der Kinderkanal heute aus der deutschen Kinderfernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken. Stolte: "An der Richtigkeit der Fortsetzung des Projektes gibt es schon lange keine Zweifel mehr".

    Pro Jahr sendet der Kinderkanal 55.000 Minuten Premierenprogramm, darin enthalten sind rund 250 Stunden Live-Programm aus Erfurt. Stetig kommen neue Programmideen hinzu, etliche davon finden wegen des großen Erfolgs den Weg in die Hauptprogramme von ARD und ZDF. Dennoch reichen die Premierenprogramme nicht aus, um die vielen Programmstunden im Kinderkanal zu füllen. Rückgrat des Programms sind deshalb nach wie vor die Klassiker des öffentlich-rechtlichen Kinderprogramms, von "Pippi Langstrumpf" bis "Biene Maja", von "Sesamstraße" bis "Pumuckl" und bei den aktuellen Programmproduktionen von "Pettersson und Findus" bis zu den "Pfefferkörnern".

    26,43 Millionen bundesdeutsche Fernsehhaushalte empfangen den Kinderkanal und haben ihn an ihrem Fernsehgerät eingestellt, das sind 78,9 Prozent aller Fernsehhaushalte (Stand: 1. Oktober 2000). Hauptzielgruppe sind nach wie vor die jüngeren Kinder, bei denen der Kinderkanal überdurchschnittliche Marktanteile erreicht. Im Oktober 2000 erzielt er in seiner Sendezeit einen Marktanteil von 17,1 Prozent.

    Vor wenigen Wochen ist der Kinderkanal in das neue Landesfunkhaus des MDR in Erfurt umgezogen. Seitdem steht dort ein großes Studio zur Verfügung, in dem täglich Kinder als Gäste im Live-Programm des KI.KA, der "Aktiv-Boxx" sind. Im nächsten Jahr soll am Landesfunkhaus noch eine zusätzliche Produktionsfläche im Freien entstehen.

    Auch über das Programm hinaus ist der Kinderkanal zu einer festen Größe geworden. Die "Trickboxx", das medienpädagogische Projekt des Kinderkanals zur Förderung der Medienkompetenz junger Fernsehzuschauer, hat sich als außerordentlich erfolgreich herausgestellt und ist mit Hilfe des Kinderkanals in mehreren medienpädagogischen Projekten in Großstädten nachgebaut worden. Erfolge meldet der Kanal auch mit seinem neuen Online-Auftritt: Seit Mai tritt der Kinderkanal im neuen Design auf und kann über zwei Millionen Zugriffe (page impressions) pro Monat verzeichnen.

    Der KI.KA-Klub steht im Mittelpunkt neuer Programmüberlegungen für das nächste Jahr, mit denen auch der Anteil an Wiederholungen zugunsten von Erstsendungen reduziert werden soll. Der KI.KA-Klub setzt ab März 2001 in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr täglich und live ein offenes, abwechslungsreiches und schnelles Konzept gegen Zeichentrickserien auf anderen Kanälen. Nah an der Lebenswelt der Kinder unterhält er, informiert und erzeugt Spannung. Mit PC-Spielen, live im Studio gespielt, ist er technisch und im Design auf der Höhe der Computerspielgeneration. Neben diesen Programmaktivitäten gehören eine eigene Zeitschrift und eine monatliche Kinderkanal-CD-ROM zu den Projekten für die Zukunft.


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