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ZDF-Programmhinweis
Samstag, 17. April 2010, 18.30 Uhr, Leute heute
Sonntag, 18. April 2010, 0.20 Uhr, nachtstudio
Montag, 19. April 2010, 9.05 Uhr, Volle Kanne - Service täglich
Montag,

Mainz (ots) - Samstag, 17. April 2010, 18.30 Uhr Leute heute mit Pierre Geisensetter

Prinzessin Madeleine: Die verschobene Hochzeit Sarah Connor: Wieder verliebt Königin Margrethe: So feierte sie ihren 70. Geburtstag Otto Waalkes: Preis für sein Lebenswerk

Sonntag, 18. April 2010, 0.20 Uhr nachtstudio mit Volker Panzer Thema: Der Zölibat - Frommes Ideal oder weltliche Zumutung?

Gäste: Klaus Berger, Theologe und Autor Eugen Drewermann, Theologe und Religionswissenschaftler Friedrich Schorlemmer, Theologe und Publizist

In den letzten Monaten ist kaum ein Tag vergangen, an dem nicht neue und bestürzende Fälle von sexuellem Missbrauch mit Minderjährigen - auch und vor allem in Einrichtungen der katholischen Kirche - bekannt geworden sind. Die deutsche Öffentlichkeit reagiert darauf mit wachsendem Entsetzen und mit einer lebhaften kontroversen Diskussion über notwendige Konsequenzen. In den Fokus der Kritik ist dabei auch wieder einmal der Zölibat geraten, die Verpflichtung der katholischen Priester zu Ehelosigkeit und sexueller Enthaltsamkeit.

Experten weisen darauf hin, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Zölibat und der kriminell ausgelebten Neigung zur Pädophilie gibt; der bekannte Kriminalpsychiater Hans-Ludwig Kröber etwa äußerte in einem Interview des Magazins Cicero: "Man wird eher vom Küssen schwanger als vom Zölibat pädophil." Zahlen belegen, dass Missbrauch in allen Bereichen der Gesellschaft, hauptsächlich vor allem in Familien, vorkommt. Dennoch steht der Zölibat im Verdacht, Kandidaten mit einer unausgereiften sexuellen Selbsteinschätzung in das Priesteramt zu locken und eine souveräne Persönlichkeitsentwicklung zu behindern.

Der Zölibat ist auch nach Ansicht des Vatikan kein Dogma, aber Teil des Kirchenrechts. Die Kirche begründet den Zölibat aus theologischen Quellen; Kirchenkritiker erinnern an sehr weltliche Motive: Irdische Besitztümer des Klerus sollten nicht an Kinder vererbt werden, sondern der Kirche zugute kommen. In der aktuellen Situation fordern aber nicht nur Kritiker ein Umdenken - auch namhafte Katholiken wie der Hamburger Weihbischof Jaschke oder Alois Glück, der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, stellen die Berechtigung des Zölibat in Frage.

Montag, 19. April 2010, 9.05 Uhr Volle Kanne - Service täglich mit Nadine Krüger

Gast im Studio: Annette Frier Top-Thema: Ärger mit Paypal Einfach lecker: Filet-Rösti-Sandwich - Kochen mit Armin Roßmeier PRAXIS täglich: Refertillisierung Reisetipp: Wellnesstipps für Kurz- und Fernreisen Reportage: Start in die Camping-Saison

Montag, 19. April 2010, 12.15 Uhr drehscheibe Deutschland

Wenn Baustellen sprießen - Frühlingszeit beendet Arbeitspausen auf Autobahnen Nicht blind zahlen - Was bei Nebenkosten berechnet werden darf Räder am Haken, Pedale in der Fleischauslage - Geschäftsidee "Fahrrad-Metzgerei"

Montag, 19. April 2010, Leute heute mit Pierre Geisensetter

Wolfgang Stumph: Felix Burda Award 2010 Franziska van Almsick: Reise nach Kuba Taylor Swift: Country Music Awards Klaus Maria Brandauer: Verleihung der Romy in Wien

Montag, 19. April 2010, 19.25 Uhr WISO mit Michael Opoczynski

Geprellte Anleger - Volkssolidaritäts-Fonds pleite / Hydraulischer Abgleich - Heizung optimieren und sparen / Frühindikator Zeitarbeit - Kommt der Aufschwung? / Milchmädchenrechnung - Warum Uelzen Raps in der Ukraine anbaut / WISO-Tipp: Nichteheliche Lebensgemeinschaft - Vorsicht: keine Absicherung im Trennungsfall

WISO-Tipp: Nichteheliche Lebensgemeinschaft - Vorsicht: keine Absicherung im Trennungsfall Das Zusammenleben ohne Trauschein ist für junge Leute selbstverständlich geworden. Aber auch ältere Paare, die schon einmal verheiratet waren, verzichten gerne auf das Standesamt. Über die Konsequenzen machen sich die Meisten keine Gedanken.

Bis heute ist die nichteheliche Lebensgemeinschaft gesetzlich nicht geregelt. Stirbt einer der Partner, erbt der andere nichts. Selbst wenn er 30 Jahre mit dem Verstorbenen zusammengelebt hat. Der Nachlass muss rechtzeitig geregelt werden, damit der Partner nicht leer ausgeht. Auch bei einer Trennung kann es zu bösen Überraschungen kommen - erst recht, wenn sich ein Partner zu Hause um die Kinder gekümmert hat.

Wer hat Anspruch auf Unterhalt? Wie sieht es mit der Altersvorsorge aus? Welche Vollmachten sollten im Fall einer schweren Krankheit vorliegen? Und wie sinnvoll ist ein Partnerschaftsvertrag? Diese und weitere Fragen beantwortet der WISO-Tipp.

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