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PM - Import von 270 Beagle-Hunden aus den USA - Tierschutzbund verurteilt Tierversuche

PM - Import von 270 Beagle-Hunden aus den USA - Tierschutzbund verurteilt Tierversuche
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Pressemeldung

01.04.2026

Import von 270 Beagle-Hunden aus den USA

Tierschutzbund verurteilt Tierversuche

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Rheinland-Pfalz sind erschüttert über die Berichte von 270 Beagle-Hunden aus den USA, die offenbar für Tierversuche vorgesehen sind. Die Tiere landeten am Flughafen Hahn in Rheinland-Pfalz. Die Tierschutzorganisation Soko Tierschutz dokumentierte die Ankunft der Tiere, wie aktuell der „ Trierische Volksfreund“ berichtet.

„Diese Hunde sind keine Messinstrumente, sondern Lebewesen mit Gefühlen. Das Wissen, dass die Tiere über Monate oder Jahre unermessliches Leid erfahren werden, ist unerträglich“, erklärt Anna Lena-Busch, 1. Vorsitzende beim Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes.

Zukunft ohne Tierversuche: Gesellschaft muss umdenken

Zu den fast zwei Millionen Tieren, die in Deutschland pro Jahr in Tierversuchen verwendet werden, zählen auch 2.220 Hunde, die oft wiederholt eingesetzt werden. Beagle werden aufgrund ihrer ruhigen und freundlichen Natur besonders häufig verwendet. Die typischen Versuchsbereiche mit Hunden reichen von der Forschung zu Herz-Kreislauf-, Krebs- und Infektionskrankheiten des Menschen sowie Störungen des menschlichen Nervensystems bis hin zu Arzneimittelforschung und -entwicklung und Giftigkeitsprüfungen, beispielsweise von Pflanzenschutzmitteln.

„Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft unser Verhältnis zu Tieren grundlegend überdenken. Niemand sollte länger hinnehmen, dass Tiere für wissenschaftliche Zwecke leiden und sterben müssen, wenn es längst fortschrittliche, tierversuchsfreie Alternativen gibt“, sagt Kristina Wagner, Leiterin des Referats für tierversuchsfreie Wissenschaft beim Deutschen Tierschutzbund. Daher fordert der Deutsche Tierschutzbund einen Ausstieg aus Tierversuchen und einen Wandel hin zu einer tierversuchsfreien Wissenschaft. Unter anderem ist dafür dringend eine verstärkte Förderung von tierversuchsfreien Test- und Forschungsmethoden nötig. Diese Methoden werden von vorneherein dafür entwickelt, spezifische Fragestellungen präzise beantworten zu können. Der „Umweg“ über eine andere Spezies wird ausgelassen, stattdessen wird mittels hochmoderner Verfahren unmittelbar mit Blick auf den menschlichen Patienten geforscht.

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