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Evangelische Akademie Bad Boll

Frauen und Wohnen: Gemeinschaftlich und innovativ

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Frauen waren und sind besonders von der Wohnungskrise betroffen: Sie verfügen häufiger über geringere Einkommen, leben öfter allein und haben ein erhöhtes Risiko, im Alter zu verarmen. Gut organisierte, gemeinschaftliche Wohnformen bieten Alternativen zu klassischen Haushaltsstrukturen und eröffnen neue Perspektiven für Selbstbestimmung und solidarisches Zusammenleben. Seit über einem Jahrhundert gilt Frauenwohnen als Beispiel für innovative Wohnkonzepte – stets mit dem Ziel, Autonomie, Sicherheit und Gemeinschaft miteinander zu verbinden.

Wie wollen Frauen heute leben – und was brauchen sie, um sicher, autonom und gemeinschaftlich zu wohnen? Die Evangelische Akademie Bad Boll geht diesen Fragen in der Tagung „Frauenwohnen. Gestern. Heute. Morgen.“ am 20. März 2026 nach. Die Tagung nimmt Impulse auf und stellt zugleich mutige Neuanfänge, aktuelle Praxisbeispiele wie das Projekt „Stadt & Frau“ in Freiburg-Rieselfeld sowie Zukunftsmodelle vor. Sie richtet sich an Fachleute aus Architektur, Stadtplanung, Politik, Quartiersarbeit und Gleichstellungsarbeit, aber ebenso an engagierte Bürgerinnen und Bürger, die wohnungspolitische Entwicklungen mitgestalten möchten.

In verschiedenen Gesprächsrunden wird diskutiert, warum Frauenwohnen heute aktueller denn je ist, wie sich Frauenwohnen in der Praxis darstellt und welche Zukunftsmodelle denkbar sind. Studienleiterin Dr. Kerstin Renz referiert über „Frauenwohnen zwischen Politik und Selbstbestimmung“ und beleuchtet historische wie aktuelle Entwicklungen. Die Architektin Ursula-Elisabeth Müller stellt das Pionierprojekt „Stadt & Frau“ im Freiburger Rieselfeld vor, das zeigt, wie feministische Planung langfristig wirken kann. Dr. Christa Lippmann präsentiert den Münchner Förderverein „Nachbarschaftlich leben für Frauen im Alter e.V.“, der seit vielen Jahren erfolgreich gemeinschaftliche Wohnmodelle für ältere Frauen realisiert. In einem abschließenden Austausch richtet Oberkirchenrätin Ursula Werner gemeinsam mit ihren Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern Christiane Krieger (Bürgermeisterin Wernau), Martin Gebler (Baugenossenschaft Neues Heim eG) und Barbara Straub (Stadt Stuttgart) den Blick auf die Region: Wie können zukünftige Frauenwohnprojekte konkret umgesetzt werden? Dabei geht es um kommunale Rahmenbedingungen ebenso wie um genossenschaftliche und zivilgesellschaftliche Initiativen.

Weitere Mitwirkende: Prof. Susanne Dürr (Vizepräsidentin Architektenkammer Baden-Württemberg, AKBW, Stuttgart), Vera Krimmer (Stadtentwicklungsplanerin, Gender Planning, Landeshauptstadt Stuttgart), Andrea Marschall (Vorstand, Beginenstiftung Tübingen), Dipl.-Ing. Sabina Prommersberger (Technische Vorständin, FrauenWohnen eG, München)

Wir laden Sie als Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung und zur Berichterstattung ein. Außerdem freuen wir uns, wenn Sie im Vorfeld auf die Veranstaltung hinweisen: „Frauenwohnen. Gestern. Heute. Morgen.“

In Kooperation mit: Büro für Chancengleichheit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Evangelisches Bildungswerk Württemberg, Architektenkammer Baden-Württemberg, Quartiersakademie Baden-Württemberg.

Gerne stehe ich Ihnen für Rückfragen per Mail oder telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Miriam Kaufmann, Referentin Kommunikation & Marketing

Evangelische Akademie Bad Boll

Akademieweg 11 | 73087 Bad Boll

Telefon: 07164 79-300 | miriam.kaufmann@ev-akademie-boll.de

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Die Evangelische Akademie Bad Boll ist eine unselbständige Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

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