BR Bayerischer Rundfunk

Bayerisches Fernsehen
Samstag, 29.September 2001, 21.30 Uhr / Capriccio
Das Kulturmgazin des Bayerischen Fernsehens
Sonntag, 30. September 2001, 11.00 Uhr (VPS 10.59)
KULTURGESPRÄCH

    München (ots) -

    Capriccio     Das Kulturmgazin des Bayerischen Fernsehens          Die geplanten Themen:          Auch von Mördern kann man lernen? Schriftsteller und Politiker     iskutieren in München den Anschlag von New York!

    Die Geburt eines Schriftstellers: Heinrich Bölls Jugendbriefe aus        dem Krieg entdeckt!

    Horváths große Liebe war der Film: Die Murnauer Horváth-Tage     zeichnen ein völlig neues Bild des Dramatikers!

    Der schönste Kunstbunker der Welt? In Wien eröffnet das        
    Leopold-Museum mit einer sensationellen Kunstsammlung!

    Der lässigste Star im ganzen Land:
    Fredl Fesl ist der komischste Minimalist der bayerischen Musik!  
    
    
    Sonntag, 30. September 2001, 11.00 Uhr (VPS 10.59)
    
    KULTURGESPRÄCH - Spurensuche in der neuen Welt-Unordnung
    
    War der 11. September 2001 der schreckliche Auftakt eines neuen
brutalen Kampfes der Kulturen? In den letzten Wochen haben sich vor
allem Politiker und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie
Vertreter der verschiedenen Religionsgemeinschaften zu Wort gemeldet.
Doch wie sehen Kulturschaffende die jüngsten Ereignisse? Ermöglicht
die Perspektive von Künstlern, Schriftstellern und Filmemachern neue
Einblicke in das hochkomplexe System von Ursachen und Wirkungen, von
Vorurteilen und kulturellen Missverständnissen?
    
    Das Kulturgespräch hat Grenzgänger eingeladen, Künstler, die sich
sowohl in der islamischen als auch in der westlichen Welt auskennen.
So etwa den irakisch-schweizerischen Filmemacher Samir. In seinen
Arbeiten hat er sich intensiv mit kulturellen Klischees und deren
medialer Verbreitung auseinandergesetzt. In einer Video-Installation
zum Thema "Golf-Krieg" etwa mischte er CNN-Archivaufnahmen mit
Objekten und privaten Videoaufnahmen. Der in Teheran geborene
Schriftsteller, SAID, lebt seid über 30 Jahren im deutschen Exil und
ist seit letztem Jahr Präsident des deutschen PEN-Clubs. Dr. Mahbuba
Maqsoodi, Künstlerin und Kunsthistorikerin aus Herat im Nordwesten
Afghanistans, kam 1994 nach München. Sie wollte und konnte nach ihrem
Kunst-Studium in St. Petersburg nicht mehr in ihre Heimat
zurückkehren. Und Dr. Bernd Pirrung, Experte für den Bereich der
internationalen Kulturpolitik. Er ist verantwortlich für
Goethe-Institute in Kairo, Alexandria, Damaskus, Beirut, Ramallah und
Amman und kann auf über 30 Jahre Auslandserfahrung zurückblicken.
    
    Die Sendung moderiert Cornelia Zetzsche.
  

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