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Deutsche hätten am liebsten drei oder mehr Kinder (mit Bild)

Bettina Peetz, JAKO-O Geschäftsleiterin, freute sich über die 700 Eltern, die am 5. JAKO-O Familien-Kongress vom 25. bis 26. September in Weimar teilnahmen. Neben 22 namhaften Referenten begeisterte Dr. Jan-Uwe Rogge mit seiner humoristischen Art das wissbegierige Publikum. Die Verwendung dieses Bildes ist... mehr

Bad Rodach (ots) - Bildmaterial steht ab 29.09. 13:00 Uhr zum Abruf unter http://www.presseportal.de/pm/75522/?keygroup=bild bereit.

Eine Umfrage unter den rund 700 Teilnehmern des 5. JAKO-O Familien-Kongresses, der vom 25. bis 26. September in Weimar stattfand, ergab, dass die Besucher am liebsten mindestens drei Kinder hätten - wenn sie könnten, wie sie wollten. "Wie wir alle wissen, haben wir in Deutschland eine niedrige Geburtenrate, die zudem immer weiter zurückgeht. Das ist sehr schade, vor allem vor dem Hintergrund, dass sich viele mehr als drei Kinder wünschen. Wie schön wäre es, wenn Eltern ihre Familienträume verwirklichen könnten", beurteilte Bettina Peetz, Geschäftsleitung JAKO-O, die Umfrage-Ergebnisse.

Eine Frau in Deutschland bekommt im Schnitt 1,38 Kinder. Seit Jahren bildet die Geburtenrate in Deutschland europaweit das Schlusslicht. Dabei sind die Deutschen gar keine Familien-Muffel. Im Gegenteil! Wenn sie könnten, wie sie wollten, hätten 32 Prozent drei Kinder, 16 Prozent vier Kinder und 5 Prozent sogar fünf oder mehr Kinder. Das ergab eine Umfrage unter den 700 Besuchern des 5. JAKO-O Familien-Kongresses in Weimar. Peetz: "Ständig beklagen wir uns über die niedrige Geburtenrate. Doch die Rahmenbedingungen in Deutschland machen es Eltern schwer, viele Kinder in die Welt zu setzen." So müssen sich Eltern um ihren Arbeitsplatz und damit um ein ausreichendes Einkommen sorgen, sie sind konfrontiert mit dem Problem, einen Betreuungsplatz für ihr Kind zu bekommen und anschließend mit den hohen Kinderbetreuungskosten in Deutschland. Auch Karriereeinbußen und ein besorgniserregendes Schulsystem sind Gründe, die Eltern davor zurückschrecken lassen, ihre Familie zu vergrößern. "Da ist es für mich kein Wunder, dass die Deutschen sich beim Kinderkriegen zurückhalten", so Peetz. In ihrer Rede zum Abschluss des Familien-Kongresses appellierte die Mutter von drei Kindern an die Eltern: "Verbünden Sie sich mit anderen Eltern für ein familienfreundliches Deutschland, denn Kinder sind unsere Zukunft. Es gibt in Deutschland 8,8 Millionen Familien - das sind mehr als genug, um in Deutschland etwas zu ändern."

Auch die fünfte Auflage des JAKO-O Familien-Kongresses war wieder ein voller Erfolg. Nach den Kongressen zu Erziehung, Schule und Partnerschaft sowie Familien- und Bildungspolitik im Jahr 2003 (Kassel), 2004 (Köln), 2006 und 2008 (Nürnberg) fand der Familien-Kongress dieses Jahr im thüringischen Weimar statt. 700 Eltern aus ganz Deutschland verfolgten interessiert die insgesamt 30 Vorträge von 23 Fachreferenten. Die breite Palette der Themen reichte dabei von erfolgreichem Familienmanagement über die Kommunikation in der Familie, dem Umgang mit Mobbing in der Schule und Leben in der Patchworkfamilie bis zu Finanz-Tipps für Eltern, Fragestellungen zum Impfen und der sexuellen Aufklärung von Kindern. Den Auftakt am Samstagmorgen bildete Prof. Dr. Martin Korte von der TU Braunschweig mit einem unterhaltenden Vortrag zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über das kindliche Gehirn und die daraus resultierenden Voraussetzungen für Konzentration und Lernen. Begleitet von wissendem Schmunzeln und Gelächter aus dem Publikum erklärte der renommierte Erziehungsexperte Dr. Jan-Uwe Rogge den Eltern anschaulich, wie sich Trotz- von Wutanfällen unterscheiden lassen und welche Reaktionen jeweils am sinnvollsten sind. Familientherapeut Achim Schad begründete, warum Kinder Grenzen brauchen. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Vorstellung der ersten repräsentativen JAKO-O

Bildungsstudie durch den Chef des Meinungsforschungsinstitutes TNS Emnid Klaus-Peter Schöppner und die anschließende rege Diskussion zum deutschen Schulsystem und den Erwartungen von Eltern und Lehrern. Zum krönenden Abschluss des Familien-Kongresses am Sonntagnachmittag las Autor Jan Weiler zum Thema "Als Vater im Familienalltag überleben!".

Ausgezeichnete Familienfreundlichkeit

Die JAKO-O GmbH ist mit mehr als 1,5 Millionen Kunden einer der großen Spezialversender in Deutschland. Zu den Produkten zählen Kleidung und Möbel für Kinder sowie Materialien zum Spielen, Lernen, Lesen und Basteln. JAKO-O wurde 1987 gegründet und gehört neben dem Spielwarenhersteller HABA sowie dem Kindergarten- und Schulausstatter Wehrfritz zur HABA-Firmenfamilie. Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter ist Klaus Habermaaß. Seit 2004 erschließt JAKO-O mit den Vertriebsbereichen Qiéro! und FIT-Z neue Zielgruppen: Während sich JAKO-O an Babys und Kinder bis 10 Jahre wendet, richtet sich FIT-Z an Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren. Qiéro! bietet Mode für Erwachsene. Die HABA-Firmenfamilie beschäftigt im nordbayerischen Bad Rodach (Oberfranken) etwa 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für ihre familienfreundliche Unternehmenspolitik wurde die gesamte HABA-Firmenfamilie bereits mehrfach mit dem Zertifikat zum Audit berufundfamilie®, einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sowie dem Ökoaudit ausgezeichnet.

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