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26.06.2019 – 09:00

ESET Deutschland GmbH

Total (ver)unsicher(t)! - Mehrheit misstraut mobilen Bezahl-Apps

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Jena (ots)

Anmoderationsvorschlag: Bezahlen können, ohne das nötige Kleingeld in der Tasche zu haben, ist schon eine super Sache. Dank mobiler Bezahl-Apps wie google pay, apple pay oder auch direkt von der eigenen Bank braucht man an der Kasse inzwischen nicht mal mehr eine Karte, sondern nur noch das Smartphone. Während dieses System in einigen Ländern richtig gut angenommen wird, tun sich laut einer aktuellen ESET-Studie die Deutschen damit aber tierisch schwer. Gerade mal vier bis fünf Prozent greifen hierzulande auf diese Möglichkeit zurück. Mehr von Oliver Heinze.

Sprecher: Mit dem Smartphone zu bezahlen, ist kinderleicht: Ist ein Bezahlterminal mit dem Wellensymbol für kontaktloses Zahlen gekennzeichnet, hält man einfach sein Smartphone mit der entsprechenden App vor das Kartenlesegerät. Fertig! Dass sich die Bezahl-Apps bei den Deutschen nur langsam durchsetzen, hat einen guten Grund:

O-Ton 1 (Ildikó Bruhns, 13 Sek.): "Laut unserer Umfrage trauen die meisten Leute diesen Apps nicht. Zwei von drei Befragten halten diese Bezahlmethode für unsicher. Und die Bedenken sind auch durchaus verständlich. Schließlich schaffen es immer wieder gefälschte Banking-Apps in diese App-Stores."

Sprecher: So Ildikó Bruhns vom IT-Security-Hersteller ESET und erklärt:

O-Ton 2 (Ildikó Bruhns, 21 Sek.): "Deswegen sollten Sie, wenn möglich, Downloads aus unbekannten Quellen dauerhaft auf dem Handy verbieten und auch Rezensionen oder Nutzerkommentare lesen, und auch die Zugriffsrechte der Apps prüfen, worauf die zugreifen wollen, und ausschließlich die offizielle App Ihrer Bank nutzen, am besten über die Verlinkung von der offiziellen Webseite."

Sprecher: Die vertrauenswürdigste App nützt allerdings nichts ohne eine zuverlässige Sicherheitssoftware.

O-Ton 3 (Ildikó Bruhns, 20 Sek.): "Die sollte schadhafte Anwendungen erkennen oder auch vor Phishing-Mails schützen. Im Idealfall hat diese Security-App auch noch eine Anti-Diebstahl-Funktion. Wenn Ihr Handy mal verloren geht, dass Sie das auch aus der Ferne sperren können. Und Sie sollten natürlich nicht vergessen, die Software auch regelmäßig zu aktualisieren, denn sonst halten Sie den Kriminellen Tür und Tor offen."

Sprecher: Das gilt im Übrigen nicht nur für Privatpersonen.

O-Ton 4 (Ildikó Bruhns, 27 Sek.): "Und das heißt, dass auch Unternehmen, die zum Beispiel Firmenhandys rausgeben, womit auch Mitarbeiter ihre Reisekosten deckeln können, in Zukunft also noch mehr auf Datenschutz und Datensicherheit achten sollten. Und wer nicht richtig weiß, welche Geräte man wie schützt, dem können wir gerne weiterhelfen. Wir haben nämlich ein eBook rausgebracht speziell für klein- und mittelständische Unternehmen. Und das kann man kostenlos unter www.datenschutz-dummies.com herunterladen."

Abmoderationsvorschlag: Hier noch mal der Link zum kostenlosen Ratgeber für kleine und mittelständische Unternehmen: www.datenschutz-dummies.com. Alle anderen Tipps zum unkomplizierten und vor allem sicheren Bezahlen per Smartphone-App gibt's noch mal unter eset.de

Pressekontakt:

Thorsten Urbanski
Tel.:03641/3114-261
Mail:thorsten.urbanski@eset.de

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