Bundesinnung der Hörakustiker KdöR
Tag gegen Lärm am 29. April 2026
Lärm stresst die Ohren
Mainz (ots)
Gehörten in längst vergangenen Zeiten das Klappern von Pferdekutschen oder das Dröhnen von Maschinen zum Alltag, bestimmen heute ganz andere Töne die fast permanente Geräuschkulisse im urbanen Raum. Das Piepen von Ampeln, der Abstandssensor im Auto, die App im Smartphone: Immer mehr digitale Signale prägen den "Sound von morgen". Meist sind es Warnsignale, die vor Gefahren warnen. Aber nur wer gut hört, kann die alarmierenden Hinweise auch beachten. Daher ist es wichtig, sein Gehör so gut wie möglich zu schützen, damit man nicht nur sein Gegenüber versteht, sondern auch die Signale aus der Außenwelt.
Während der Sehsinn Pause machen kann, wenn die Augen geschlossen sind, ist der Hörsinn ununterbrochen aktiv - selbst im Schlaf. "Unser Gehör ist ein sensibles Sinnesorgan, das vielfachen Belastungen standhält, aber nicht unverwundbar ist", warnt Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). Damit das Gehör gesund und leistungsfähig bleibt, hat der Hörakustiker-Meister einfache, aber wertvolle Hinweise. Erstens: "Wer sein Gehör schützen möchte, sollte Lärm vermeiden oder minimieren und bei Lärm Gehörschutz tragen." Zweitens: "Gönnen Sie Ihren Ohren regelmäßig Ruhephasen, besonders nach einem lärmreichen Tag oder einem lauten Abend." Und als dritten Tipp: "Manchmal zeigt sich Stress fürs Gehör durch ein plötzliches Piepen im Ohr. Ein Warnton, den man in keinem Fall ignorieren sollte. Er zeigt eine Überbelastung an. Reduziert man den Stress, verschwindet der Störton meist nach kurzer Zeit. Hält das Piepen länger als einen Tag an, sollte es medizinisch abgeklärt werden."
Lässt das eigene Gehör merklich nach, empfiehlt sich ein Soundcheck beim Hörakustiker. Der Profi prüft mit einem Hörtest, ob hohe oder tiefe Töne schlechter zu hören sind. Stellt er eine Einschränkung fest, können moderne Hörsysteme helfen, den Hörverlust gezielt auszugleichen, denn der Hörsinn regeneriert sich nicht. Hochentwickelte Hightech-Hörgeräte stellen dann sicher, dass auch in einer komplexen Klangumgebung kein Signal verloren geht.
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Pressekontakt:
Sabine Weiler-Bion, Bundesinnung der Hörakustiker KdöR,
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