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Bundesinnung der Hörakustiker KdöR

Gehörschutz für Narren: Kamelle-Kanonen und Tusch-Maschinen haben ohrenbetäubende Wirkung

Mainz (ots)

Die fünfte Jahreszeit hat längst begonnen und in den Karnevals-, Faschings- und Fastnachts-Hochburgen stehen die Jecken schon in den Startlöchern. Auf den Straßen, in den Sälen und Kneipen wird es in den nächsten Tagen laut. Neben voll aufgedrehter Musik belasten Trillerpfeifen, Spielzeugpistolen und Tröten das Gehör stark - da ist Gehörschutz empfehlenswert, um Schäden am Gehör auch über Aschermittwoch hinaus vorzubeugen.

Spielzeugpistolen können einen Schallpegel von rund 142 Dezibel erreichen, Konfettipistolen von zirka 141 Dezibel und ein platzender Luftballon direkt neben dem Ohr führt mit 134 Dezibel mitunter zu einem Knalltrauma. "Der durch den Knall erzeugte Druck kann die feinen Haarsinneszellen im Innenohr irreparabel schädigen. Denn dem Gehör ist es nicht möglich, sich auf schnell auftretenden Impulslärm von über 130 Dezibel sofort einzustellen", erklärt Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). Ein watteartiges, dumpfes Gefühl, ein Rauschen oder Dröhnen können erste Zeichen für einen Hörsturz oder Tinnitus sein. Da beides eine Schwerhörigkeit nach sich ziehen kann, rät er bei Faschingsumzügen dringend zur Verwendung von Gehörschutz: "Einfache Ohrstöpsel - aber insbesondere vom Hörakustiker individuell angepasster Gehörschutz - schützen zuverlässig vor kurzen, lauten Schallimpulsen, die zum Beispiel von Vuvuzelas oder Kamelle-Kanonen ausgehen."

Nicht nur während des Straßenkarnevals, sondern auch in geschlossenen Räumen, sind die Ohren in der Karnevalszeit extremen Lautstärken ausgesetzt. Bereits bei anhaltenden Lautstärken ab etwa 85 Dezibel kann das Gehör Schaden nehmen, ab 125 Dezibel ist die Schmerzgrenze überschritten. "Wer mit Kindern und Jugendlichen dem närrischen Treiben nachgeht, sollte besonders achtsam sein und Abstand von lauten Geräuschquellen halten", sagt Schmidt. Denn das kindliche Gehör ist noch empfindlicher und anfälliger für ein Knalltrauma als das von Erwachsenen. Der Hörakustikmeister, der als Pädakustiker zusätzlich auf die Versorgung von schwerhörigen Kindern spezialisiert ist, empfiehlt für Kinder Kapselgehörschutz, sogenannte Micky-Mäuse, die man mühelos auf- und absetzen kann. Für Erwachsene empfiehlt sich ein vom Hörakustiker individuell an den Gehörgang angepasster Gehörschutz. Der kann wiederverwendet werden, sitzt am besten im Ohr und kann daher auch lange getragen werden, ohne unangenehm zu drücken. Hörakustiker können zu den verschiedenen Gehörschutzlösungen kompetent beraten, die Karnevalisten unbeschadet durch die närrische und laute Jahreszeit bringen.

Hörakustiker bieten professionelle Hörtests an, die in der Regel kostenlos sind. Liegt ein Hörverlust vor, können sie als hochqualifizierte Fachkräfte diesen bestmöglich durch eine individuelle Hörsystemanpassung ausgleichen. Mit über 7.300 Hörakustiker-Betrieben und ca. 18.000 Hörakustikerinnen und Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk ca. 3,7 Millionen Menschen in Deutschland mit modernsten Hörsystemen.

Hörakustiker und Hörakustikerinnen in Wohnortnähe:

https://www.hoerakustiker-suche.de/

Mehr Informationen rund ums Hören:

https://www.richtig-gut-hoeren.de

Video: Welche Geräusche sind wie laut?

https://www.presseportal.de/pm/70547/5489051

Pressekontakt:

Michael Skwarciak, M.A. (biha), skwarciak@biha.de

Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell

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