Bundesinnung der Hörakustiker KdöR

Jetzt in eine sichere Zukunft starten
Hörakustik-Handwerk bietet exzellente Zukunftschancen für junge Menschen

Mainz (ots) - Zum Ende der Sommerferien beginnt für viele junge Menschen die heiße Phase zum Ausbildungsstart. Einige Abiturienten und Schulabgänger stehen vor der Frage: "Uni oder Ausbildung?". Wer lange Studienzeiten und ungewisse Zukunftsaussichten scheut, ist mit einer Lehre oder einem dualen Studium gut beraten - beispielsweise im Gesundheitshandwerk. Auch "last minute" kann man einen Ausbildungsplatz ergattern: Einige Hörakustiker suchen noch nach Schulabgängern und Abiturienten und haben freie Ausbildungsplätze.

Wer auf der Suche nach einem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Beruf mit hervorragenden Zukunftschancen ist, sollte unbedingt bei einem der rund 5.600 Hörakustiker reinschauen und sich über den Beruf informieren. Auch Schnupper-Praktika sind möglich. Wer sich gern sozial engagiert, Menschen hilft und sich für medizinische und technisch-handwerkliche Arbeiten interessiert, findet als Hörakustiker eine spannende berufliche Herausforderung. Immer mehr junge Menschen bevorzugen eine praxisorientierte Lehre im Gesundheitshandwerk und eine meisterliche Ausbildung.

Zudem verzeichnet das Berufsbild Hörakustiker sehr gute Karrierechancen, denn der Bedarf an gut ausgebildeten Hörakustikern ist groß wie nie: In Deutschland leben derzeit etwa 14 Millionen hörbeeinträchtigte Menschen und die Zahl steigt stetig an. "Wer sich für den Beruf des Hörakustikers entscheidet, setzt auf einen Beruf mit Perspektive. Jeder Hörakustiker-Geselle hat seinen Arbeitsplatz so gut wie sicher in der Tasche - viele Absolventen werden direkt von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen", sagt Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) und selbst Hörakustikerin.

Darüber hinaus stehen den Gesellen nach der Lehre verschiedenste Türen offen: Nach Abschluss der Ausbildung können sie den Meistertitel erwerben, damit selbstständig einen Betrieb führen und dort ausbilden. Außerdem können sie sich zum Tinnitus-Spezialisten oder zum Pädakustiker, der sich auf Hörprobleme bei Kindern spezialisiert, weiterbilden. Auch ein weiterführendes Studium ist möglich: Die Fachhochschule Lübeck bietet ein Bachelor Studium der Hörakustik an. "Wer sich für den Weg zum Hörakustiker entscheidet, setzt auf einen abwechslungsreichen Beruf: Stetige Weiterbildung im Bereich moderner Technologien, Fingerfertigkeit, aber auch Empathie und psychologisches Fingerspitzengefühl, gehören zum Arbeitsalltag des Hörakustikers", weiß Frickel.

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk

Jährlich beginnen etwa 800 Lehrlinge mit der Lehre zum Hörakustiker. Mit 5.600 Hörakustiker-Betrieben und ca. 14.000 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, digitalen Hörsystemen. Darüber hinaus bieten Hörakustiker einen passgenauen Gehörschutz sowie technische Hilfen für Gehörlose an. Hörakustiker werden am zentralen Ausbildungscampus in Lübeck, mit der Akademie für Hörgeräte-Akustik und der Bundesoffenen Landesberufsschule für Hörgeräteakustiker, ausgebildet. Der Campus ist die größte Ausbildungseinrichtung dieses Gesundheitshandwerks weltweit und genießt eine hohe internationale Anerkennung.

Pressekontakt:

V.i.S.d.P.:
Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) KdöR; Wallstraße 5, 55122
Mainz
Internet: www.biha.de; Telefon: 06131 965 60-28; Dr. Juliane Schwoch;
E-Mail: schwoch@biha.de

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