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Städteranking für Zukunftsfähigkeit: Leipzig auf Platz 2

Deutschlands 30 größte Städte wurden zum fünften Mal vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und der Privatbank Berenberg auf ihre Zukunftsfähigkeit untersucht. Sieger im Städteranking wurde München. Leipzig erreichte den 2. Platz. Gemeinsam mit Dresden (Platz 4) und Berlin (Platz 5) sind erstmals drei ostdeutsche Städte unter den Top 5. Frankfurt holte einen Platz auf und stieg auf Platz 3. Auf dem letzten Platz landete in puncto Zukunftsaussichten die Stadt Gelsenkirchen.

Die Untersuchung der 30 Städte wurde im Zeitraum 2011 bis 2014 mittels 18 Einzelindikatoren in den drei gleichgewichteten Teilbereichen Trend-, Demografie- und Standortindex durchgeführt. Der Trendindex berücksichtigt Veränderungen in der ökonomischen Leistungsfähigkeit der jüngsten Vergangenheit. Er bewertet die Dynamik der aktuellen Entwicklungen in Bevölkerungszahl, Erwerbstätigkeit und Produktivität. Der Demografieindex untersucht Faktoren, die demografische Entwicklungstendenzen bis zum Jahre 2030 abbilden sowie durchschnittliche Geburtsraten. Der Standortindex beinhaltet sowohl die Faktoren Bildung und Innovationsfähigkeit als auch Internationalität und Erreichbarkeit am Standort.

Leipzig gelang als erster Stadt in den neuen Bundesländern der Aufstieg auf Platz 2 des Rankings. Im Jahr 2013 belegte Sachsens größte Stadt noch Platz 12. Hinsichtlich der ökonomischen Leistungsfähigkeit zeigt Leipzig die größte Dynamik unter allen untersuchten Städten. Mit fast 10 Prozent hat sie das höchste Bevölkerungswachstum und ist bundesweit mit 7 Prozent Erwerbstätigenwachstum Spitzenreiter. Das Produktivitätswachstum ist außerdem das dritthöchste im betrachteten Zeitraum zwischen 2011 bis 2014.

Punkten kann Leipzig vor allem bei der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung, besonders bei dem Zuwachs der unter 20-Jährigen (+27 Prozent): "Die ostdeutschen Städte Leipzig und Dresden holen weiter auf und haben gute Zukunftsaussichten", prognostiziert HWWI-Direktor Prof. Dr. Henning Vöpel.

Gehemmt wird das Wachstum lediglich durch das schlechtere Abschneiden im Standortindex. Laut Vöpel stellen die unterdurchschnittlich ausgeprägten Standortfaktoren Bildung und Innovation, Internationalität und Erreichbarkeit einen Risikofaktor für die weitere Entwicklung Leipzigs dar.

Städte werden als Lebens- und Wirtschaftsraum immer bedeutender. 23 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung leben momentan in den 30 größten Städten des Landes. Die Bevölkerung und die Produktivität wachsen hier schneller als im Bundesdurchschnitt.

Weitere Informationen: www.hwwi.org

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