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Tarifverhandlungen für die Bundeswehr abgebrochen - DBB-Tarifunion: Bundesregierung riskiert Arbeitskampf

    Fulda (ots) - In Fulda sind am heutigen Dienstag, den 27. März
2001, die Tarifverhandlungen zu sozialverträglichen Begleitmaßnahmen
im Zusammenhang mit der Bundeswehrreform nach fünf Runden ergebnislos
abgebrochen worden. Die Verhandlungskommission der DBB-Tarifunion
macht die Arbeitgeber für den Abbruch verantwortlich und wird den
zuständigen Gremien der DBB Tarifunion vorschlagen, offiziell das
Scheitern der Verhandlungen zu erklären. Über geeignete
Arbeitskampfmaßnahmen wird nachgedacht.
    
    Robert Dera, der erste Vorsitzende der DBB Tarifunion kritisiert
die mangelnde Bereitschaft der Arbeitgeber, den Beschäftigten und
ihren Gewerkschaften in der entscheidenden Frage sozialverträglicher
Ausscheideregelungen für vom Personalabbau betroffene
Bundeswehrmitarbeiter entgegen zu kommen. Dera: "In Sonntagsreden
wurde den Betroffenen der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen
zugesagt. Dem sind überhaupt keine Taten gefolgt. So machen weitere
Verhandlungen keinen Sinn. Die Verantwortung für den jetzt drohenden
Arbeitskampf in der Bundeswehr trägt allein die Regierung in Berlin."
  
    
    
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