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Menschenopfer im Alten Ägypten

Hamburg (ots)

Wissenschaftler haben in Abydos Hinweise für
Menschenopfer im Alten Ägypten gefunden. In zahlreichen Nebengräbern
verschiedener Könige liegen die sterblichen Überreste von jungen
Menschen, die ihren Herrschern in den Tod folgen mussten. Das
berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in seiner Juli-Ausgabe (EVT
17.6.2005). Bislang war unklar, ob diese Menschen in den Gräbern
eines natürlichen Todes gestorben waren. Neue archäologische Indizien
deuten jetzt auf einen Opfertod hin. Die Art ihres Ablebens bleibt
aber rätselhaft, vermutlich wurden sie erdrosselt oder vergiftet.
Andere Hinweise zeigen, dass sich die Opfer nach ihrer Bestattung
noch bewegten.
Mit den Menschenopfern im Alten Ägypten wurde aber ein anderes
Ziel verfolgt als bei vergleichbaren Ritualen in Mesoamerika: Statt
mit solchen Opfern die Götter zu besänftigen oder Gegenleistungen zu
erbitten, sollten die getöteten Menschen dem König auch im Jenseits
als Gefolge dienen. Weitere Grabbeigaben wie Tiere, Schiffe und
Lebensmittel deuten ebenfalls darauf hin, dass es dem König im
Jenseits an nichts fehlen sollte. Die Menschenopfer gab es nur wenige
hundert Jahre lang. Irgendwann in der so genannten Zweiten Dynastie
wurde dieser Kult aufgegeben.
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Public Relations
Sandra Pickert
Kehrwieder 8
20457 Hamburg
Tel.: (040) 3703-5504
Fax: (040) 3703-5590
e-Mail:  pickert.sandra@nationalgeographic.de

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