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Sensationelle Entdeckung der Steller-Tagebücher

    Hamburg (ots) - NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND berichtet exklusiv
über die Entdeckung der verschollenen Tagebücher des deutschen
Naturforschers Steller / Nach 200 Jahren wurden die
wissenschaftlichen Aufzeichnungen seiner ersten Reise-Etappe in St.
Petersburg gefunden
    
    Das seit 200 Jahren verschollen geglaubte Tagebuch des Arztes und
Botanikers Georg Wilhelm Steller wurde jetzt im Archiv der Akademie
der Wissenschaften in St. Petersburg entdeckt. Die Aufzeichnungen
dokumentieren die erste Etappe seiner Expedition von St. Petersburg
bis Enisejsk (Jennissejsk) und stellen die einzige Quelle seiner
frühen wissenschaftlichen Erkenntnisse dar. NATIONAL GEOGRAPHIC
DEUTSCHLAND (Ausgabe 8/2001, EVT 30. Juli) berichtet exklusiv über
die 330 Seiten umfassenden, bisher noch nicht veröffentlichten
Aufzeichnungen. Einzelheiten dieses sensationellen Fundes und Fotos
werden ab dem 27. Juli auf der Website des Magazins unter
www.nationalgeographic.de präsentiert.
    
    Stellers Tagebücher wurden von Wieland Hintzsche, Mitarbeiter der
Franckeschen Stiftung zu Halle, entdeckt. Sie waren versehentlich
einem anderen Forscher zugeordnet worden. Die Handschriften erlauben
ganz neue Einblicke in den Charakter dieses Pioniers der
Feldforschung, belegen seine sorgfältige Vorbereitung der
Expeditionen und enthalten eine Fülle bislang unbekannter Fakten. So
werden erstmals Vorgänge geschildert, die Steller gemeinsam mit dem
Leiter der Expedition, Vitus Bering, bei der Überwinterung auf einer
Insel nahe Kamtschatka erlebte. Auf der Rückfahrt war das
Expeditionsschiff St. Peter dort gestrandet. Bering überlebte den
Winter nicht und starb auf der heute nach ihm benannten Insel.
    
    Steller wurde 1709 geboren und erkundete von 1737 bis 1746 als
erster europäischer Naturforscher Sibirien, Kamtschatka und die
Aleuten. Im Auftrag der russischen Akademie der Wissenschaften
erforschte er gemeinsam mit Vitus Bering erstmals den Osten des
Russischen Reiches, um eine Landverbindung nach Amerika zu suchen.
Weltruhm erlangte der deutsche Forscher durch die Erstbeschreibung
der nach ihm benannten Stellerschen Seekuh: 27 Jahre nach der
Entdeckung war der riesige Meeressäuger bereits ausgerottet.
    
    
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