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01.12.2016 – 10:35

Philips Deutschland GmbH

Es geht auch ohne Medikamente: Ärzte-Umfrage zeigt, wie Patienten Risiken für Herz-Kreislauferkrankungen senken

Hamburg (ots)

43 Prozent aller Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren wie Bluthochdruck könnten durch eine Änderung ihrer Lebensgewohnheiten auf eine medikamentöse Therapie verzichten. Dazu gehören vor allem mehr Bewegung, eine Umstellung der Ernährung oder Rauchentwöhnung. Das zeigt eine Befragung von 200 Allgemeinmedizinern und Kardiologen, die im Auftrag von Philips durchgeführt wurde.

Doch sich mit einer Diät oder Sport aktiv an der Therapie zu beteiligen, ist für den Patienten in der Umsetzung oft schwieriger als gedacht. Bevor die befragten Ärzte eine Therapie mit Medikamenten vorschlagen, zählen sie zunächst andere Möglichkeiten auf: 86 Prozent raten häufig zu mehr Bewegung, 76 Prozent zur Rauchentwöhnung, 74 Prozent zu gesunder Ernährung und 73 Prozent zur Diät bei Übergewicht. Mit 61 Prozent raten deutlich weniger Mediziner ihren Risikopatienten zu Medikamenten.

Obwohl die Ärzte im Behandlungsgespräch somit ausdrücklich auf die Vorteile nichtmedikamentöser Therapien hinweisen, können nur 41 Prozent ihre Patienten dazu bewegen, aktiv zu werden und sich stärker körperlich zu betätigen. Und lediglich fünf Prozent aller befragten Ärzte konnten ihre Patienten von einer Ernährungsumstellung als vorbeugende Maßnahme überzeugen.

Eine Behandlung der Risikofaktoren mit Medikamenten hingegen nehmen die Patienten von 72 Prozent der befragten Mediziner an. Als Gründe für den Verzicht auf eine Aktivtherapie werden überwiegend Bequemlichkeit, alte Gewohnheiten und fehlendes Durchhaltevermögen angegeben. Viele Mediziner sehen in mangelnder Motivation die Hauptursache, dass die Ratschläge nicht konsequent durchgeführt werden. Daran ändern auch die Hinweise auf Neben- und Wechselwirkungen bei einer medikamentösen Therapie und die geforderte Disziplin bei der Einnahme nichts.

Messwerte und Motivation sind aus Ärztesicht der Schlüssel zum Erfolg: Die Mehrheit der Mediziner kommt zu dem Schluss, dass Patienten eher zu einer Änderung ihres Lebensstils bereit wären, wenn individuelle Messwerte - wie beispielsweise Blutdruck oder Gewicht - unkompliziert selbst aufgezeichnet sowie die persönlichen Fortschritte zu Hause verfolgt werden könnten. Digitale Geräte bieten hier neue Ansatzpunkte für die Überzeugungsarbeit der Mediziner. Eine App, die die Messwerte unterschiedlicher Gesundheitswerte vereint, sehen 40 Prozent der Ärzte als gutes Hilfsmittel zur Motivation der Patienten an.

"Der Patient kann seine Messwerte täglich mit einer App, wie z. B. der Philips HealthSuite health app, weiterverarbeiten und damit seine individuellen Fortschritte dokumentieren. Die Erfolge anschaulich in einer Kurve zu sehen, motiviert", sagt Arnaud Presson, Senior Marketing Manager Personal Health Solutions bei Philips. "Auch Mediziner profitieren von einfachen Messgeräten für zu Hause. Denn so bleibt mehr Zeit für das direkte Behandlungsgespräch, das für drei Viertel der Ärzte ein Top-Treiber bei der Motivation zu einer dauerhaften Änderung der Lebensumstände ist."

Alle Philips Highlights: www.philips.de/produktpresse

Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Gesundheitskontinuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 70.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte mit seinem Gesundheitstechnologie-Portfolio in 2015 einen Umsatz von 16,8 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de

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