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"akte"-Reporterin schleust sich in illegale Drogen-Therapie-Szene ein
LKA stürmt Psycholyse-Sitzung
"Sowas würde man nicht einmal in einem Tierversuch machen."

Unterföhring (ots)

Psychische Erkrankungen durch LSD, Ecstasy und andere bewusstseinserweiternde Drogen zu heilen - mitunter in Verbindung mit Sex-Orgien -, das verspricht die so genannte Psycholyse. Mit lebensgefährlichen und tödlichen Folgen, wie der Massenrausch von Handeloh 2015 und der Tod von Marcel K. und Johannes K. in Berlin (2009) zeigen. Für das SAT.1-Magazin "akte 20.18" schleust sich Reporterin Nadja Pia Wagner in die illegale Psycholyse-Szene ein. Nach wochenlanger Recherche und angesichts einer bevorstehenden Straftat bindet sie das bayerische Landeskriminalamt ein. Es folgt eine Großrazzia während einer Drogen-Gruppentherapiesitzung in Weßling bei München, bei der neben LSD und Ecstasy über 500 Kapseln Amphetamine sichergestellt werden konnten. Reporterin Wagner berichtet: "Obwohl ich mich als sehr labile Persönlichkeit mit in der Vergangenheit mehrfach abgebrochenen Therapieversuchen und ausgeprägten Depressionen präsentiert hatte, wurde ich von einem Psychiater, also einem promovierten Arzt, bereits im Erstgespräch ohne Umschweife an einen Psycholyse-Therapeuten weitervermittelt. Dieser Therapeut war de facto ein 81-jähriger 'Heiler', der erst einmal mein Handy in eine Blechdose legte, damit wir nicht von der Polizei abgehört werden können. Das war skurril - und aufgrund der Leichtigkeit, mit der Menschen, die eigentlich wegen seelischer Probleme dringend Hilfe bräuchten, plötzlich in der illegalen Drogentherapie landen können, beängstigend zugleich." Prof. Dr. med. Tom Bschor, Leiter der psychiatrischen Abteilung der Schloßpark-Klinik Berlin, pflichtet ihr im "akte 20.18"-Interview bei: "Substanzen, die auf die Seele wirken, an Menschen abzugeben, die man gar nicht kennt, von deren medizinischen Hintergrund man nichts weiß, ohne dass auch medizinische Sicherheitsmaßnahmen getroffen sind [...], das halte ich ehrlich gesagt für kriminell. Sowas würde man nicht einmal in einem Tierversuch machen." Alle Hintergründe der investigativen Recherche, Erfahrungsberichte von ehemaligen Psycholyse-Anhängern sowie Hinterbliebenen von Psycholyse-Opfern sehen SAT.1-Zuschauer am Dienstag, 16. Januar 2018, um 22:20 Uhr in "akte 20.18".

"akte 20.18" mit Claus Strunz - am Dienstag, 16. Januar 2018, um 
22:20 Uhr in SAT.1.
Bei Fragen:
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