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Drehstart für den SAT.1-Thriller "Deadline" (AT): Bombenanschlag in der Duisburger U-Bahn

    Berlin (ots) - Eine ohrenbetäubende Detonation erschüttert die
Duisburger U-Bahn. Unter der Wucht der Bombenexplosion bricht ein
Tunnelschacht in sich zusammen. Dabei wird ein U-Bahn-Waggon von dem
Rest des Zuges getrennt - jeder Weg nach draußen ist versperrt. Unter
den Fahrgästen ist die junge und engagierte Fernseh-Journalistin
Claudia (Sophie Schütt). Zusammen mit ihrem Kameramann Sven ist sie
zufällig in der U-Bahn. In Rage über einen Autodieb hatte sie die
Verfolgung aufgenommen und sich schließlich mit dem vermeintlichen
Kriminellen in der Unglücks-Bahn wiedergefunden - ohne zu wissen,
dass der Autodieb Jon (Gregor Törzs) Teilhaber einer
milliardenschweren Firma ist, der mit ständig neuen Kicks seinem
Leben Würze gibt.
    
    Der Tunnelschacht erweist sich als Todesfalle, denn die
Einsturzstelle liegt direkt unter der Ruhr. Von außen ein Loch zu
bohren, um die Eingeschlossenen zu befreien, scheint dem
Rettungstrupp um Einsatzleiter Bernd Hagena (Hansa Cz_pionka) zu
riskant. Beim Versuch, sich - trotz aller Warnungen - freizugraben,
verursacht Sven einen Schlammeinbruch, den er mit dem Leben bezahlt.
Durch einen Riss in der Decke sickert nun unaufhörlich Wasser und
Schlamm. Claudia, Jon und mit ihnen der Obdachlose Gorbi (Walter
Kreye), die Krankenschwester Irmela, der Jugendliche Marco (Tobias
Schenke) sowie ein bewusstloser Unbekannter drohen zu ertrinken,
sollten sie nicht schnell einen Ausweg finden. Gorbi erinnert sich
schließlich an einen alten Lagerraum, der nur gebückt über einen
Kabelschacht zu erreichen ist. Dabei verfängt sich Irmela in einem
Starkstromkabel und ist auf der Stelle tot. Die anderen erreichen den
vorerst sicheren Raum - nur der Bewusstlose ist plötzlich
verschwunden, als sich Jon um ihn kümmern will. Eigentlich ist Jon
niemand, der sein Leben für andere aufs Spiel setzt. Doch das
Engagement von Claudia und ihre Power faszinieren ihn.
    
    Während sich die kleine Gruppe in Sicherheit wähnt, ergeben die
Ermittlungen des Rettungstrupps, dass die Katastrophe durch eine
unvollendete Sprengung eines Selbstmordattentäters ausgelöst wurde.
Der Selbstmörder befindet sich unter den Eingeschlossen - der letzte
Sprengsatz ist noch nicht gezündet...
    
    Drehtermin:          15. Februar bis 28. März 2001
    Drehort:                Köln
    Produktion:          teamWorx Produktion für Kino und Fernsehen GmbH
    Produzentin:         Ariane Krampe
    Format:                 1 X 90 Minuten
    Autoren:                Philipp Weinges und Günter Knarr
                                 Ulrike Seiler
    Regie:                  Marc Hertel
    
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