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Düsseldorfer Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Polizeikommissarin ein, die nach Geschlechterwechsel unter Betrugsverdacht geriet

Düsseldorf (ots)

Neue Wendung im Fall einer Polizistin in Düsseldorf, die beim Standesamt ihren Geschlechtsstatus von männlich zu weiblich geändert hatte: Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagausgabe) berichtet, hat die Staatsanwaltschaft in der Landeshauptstadt das Betrugsverfahren gegen die Polizeikommissarin eingestellt. Das bestätigte Christoph Arnold, Anwalt der Beschuldigten, der Zeitung auf Anfrage.

Der Fall sorgte bundesweit für großes Aufsehen. Die Polizeispitze in Düsseldorf hatten die Beamtin angezeigt, weil diese in Verdacht geraten war, rein aus Karrieregründen im Mai 2024 den Wechsel ihres Geschlechterstatus vorgenommen zu haben. Und zwar einzig vor dem Hintergrund, dass die Beförderungsrichtlinie für Landesbeamte weibliche Kandidaten ihren männlichen Konkurrenten gegenüber bevorzugt. Die Behördenspitze hatte Hinweise von Kollegen erhalten, dass die Beamtin dies nur getan haben soll, um als Frau schneller aufzusteigen. Die Staatsanwaltschaft hat dafür keine schlüssigen Beweise gefunden.

In dem Zusammenhang hat der Anwalt der Kommissarin beim Verwaltungsgericht Düsseldorf nun auch den Antrag gestellt, den verhängten Beförderungsstopp gegen seine Mandantin aufzuheben.

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