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Boehringer Ingelheim gegen den Schlaganfall: Bundesweite Aufklärungstour Herzenssache Schlaganfall startet im April

Zwischen April und Juli macht der signalrote Infobus der Aufklärungskampagne Herzenssache Schlaganfall in über 40 deutschen Städten Halt. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/6631 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter... mehr

Ingelheim (ots) - Rund 270.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall.(1,2) Nur jeder dritte Deutsche weiß, was bei Schlaganfall-Symptomen wie plötzlichen Lähmungserscheinungen, Sprach- oder Sehstörungen und Taubheitsgefühlen zu tun ist und würde den Notruf wählen.(3) Das mangelnde Wissen über die Symptome des Schlaganfalls und ihre Bedeutung verhindern in vielen Akutfällen eine notwendige und rechtzeitige medizinische Versorgung der Betroffenen - häufig mit schwerwiegenden Folgen. Die von Boehringer Ingelheim initiierte und in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH) sowie der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) bereits im vergangenen Jahr erfolgreich durchgeführte bundesweite Kampagne Herzenssache Schlaganfall will hier Abhilfe schaffen. Ziel der Aufklärungskampagne ist es, den Informationsstand über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen innerhalb der Bevölkerung deutlich zu verbessern. Der signalrote Infobus wird hierzu über 40 Städte in ganz Deutschland anfahren. Vor Ort unterstützen regionale Kliniken und Ärztenetzwerke, lokale Selbsthilfegruppen sowie Krankenkassen auch in diesem Jahr die Aktion. Auftakt der Tour ist am 26. und 27. April in Hamburg. Weitere Stationen und zusätzliche Informationen stehen auf www.vorhofflimmern.de zur Verfügung.

Aufklärung und Vorsorge stärken und unterstützen

"Die Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind vielfältig. Neben dem Alter und dem familiären Risiko spielen einige Faktoren eine Rolle, die selbst beeinflusst werden können. So zum Beispiel Übergewicht, Rauchen und der wichtigste Risikofaktor: Bluthochdruck. Aber nur wer sein Risiko kennt, kann auch gezielt vorbeugen", so Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Mit dem Infobus sollen möglichst viele Menschen über die Ursachen eines Schlaganfalls informiert werden und lernen, die Symptome richtig zu deuten. Vor allem das Wissen, was im Akutfall zu tun ist, kann Leben retten. "Bei einem Schlaganfall muss schnell gehandelt werden, essentiell ist das Erkennen von Warnzeichen. Auch die frühzeitige Diagnose und Behandlung von Vorerkrankungen, wie beispielsweise die häufigste Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern - ein wichtiger Risikofaktor -, kann einem Schlaganfall und dessen schwerwiegenden Folgen wie dauerhafte Behinderung entgegenwirken", erläutert Birgit Härtle, Projektleiterin der Aufklärungskampagne Herzenssache Schlaganfall. Experten sehen hierbei einen großen Nachholbedarf, denn ein Drittel der Deutschen kennt die Risikofaktoren für einen Schlaganfall nicht.(4) Dabei ließen sich insgesamt 50 bis 70 Prozent aller Schlaganfall-Erkrankungen durch gezielte individuelle Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verhindern.(5)

Bundesweite Tour: Aufklärung in über 40 Städten

Nach dem Auftakt am 26. und 27. April in Hamburg tourt der Schlaganfall-Infobus durch mehr als 40 Städte in ganz Deutschland. Schwerpunkte der Aufklärungstour, die auch in diesem Jahr wieder unter der Schirmherrschaft von Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, steht, sind das Wissen um Vorerkrankungen und Risikofaktoren wie Vorhofflimmern, Diabetes oder Bluthochdruck zu verbessern und auch die Kenntnis über mögliche Vorsorgemaßnahmen zu erhöhen. Vor Ort haben Interessierte die Möglichkeit, ihr persönliches Schlaganfallrisiko testen zu lassen. Mittels Messdemonstrationen zu Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinwerten erfahren sie zudem mehr über ihren Gesundheitszustand. Offene Fragen können am Infobus im direkten Gespräch mit Fachärzten regionaler Kliniken oder Vertretern von Selbsthilfegruppen geklärt werden. Unterstützt wird die Aktion mit anschaulichen Informations- und Aufklärungsmaterialien.

Verbesserung des Informationsstandes in der Bevölkerung zum Ziel

Seit über 10 Jahren engagiert sich Boehringer Ingelheim, um die Bevölkerung für die Erkrankung Schlaganfall zu sensibilisieren. Das Unternehmen unterstützt mit eigenen regionalen und überregionalen Initiativen, wie z. B. der jetzt anlaufenden Kampagne Herzenssache Schlaganfall, die Aufklärungsbemühungen. Als einen Erfolgsfaktor des langjährigen Engagements des Unternehmens wertet Birgit Härtle dabei das Schnittstellen-übergreifende Arbeiten: Ein nachhaltiges Ergebnis sei nur mit der Unterstützung und in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern aus der Medizin wie Fachärzten, aus der Politik wie Schirmherren und der Öffentlichkeit wie Stiftungen möglich. Das gemeinsame Ziel ist es, mit einer umfassenden Aufklärung über die Erkrankung die Anzahl von Schlaganfällen deutlich zu verringern.

So führt Vorhofflimmern zum Schlaganfall

Mit rund 1,8 Millionen Betroffenen allein in Deutschland (6,7) ist Vorhofflimmern die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Die Dunkelziffer liegt Annahmen zufolge weitaus höher, da sich viele Betroffene aufgrund von unklaren Symptomen ihrer Erkrankung nicht bewusst sind.(8)

Vorhofflimmern bringt das Herz aus seinem gewohnten Takt. Die Vorhöfe schlagen nicht mehr im gleichen Rhythmus wie die Herzkammern, sondern "flimmern". Der regelmäßige Blutfluss wird dadurch gestört - Blut kann sich in den Vorhöfen stauen, verklumpen und Gerinnsel bilden. Problematisch wird es, wenn sich eines dieser Gerinnsel löst und über die Blutbahn ins Gehirn wandert. Hier droht der Verschluss von Gefäßen, was zu einem sogenannten ischämischen Schlaganfall, also einem Hirninfarkt, führt - oft mit schweren Folgen. Dazu zählen Behinderungen wie Seh-, Sprech- oder Bewegungsstörungen, Lähmungen, aber auch Veränderungen der Persönlichkeit. Ischämische Schlaganfälle machen etwa 92 Prozent der Schlaganfälle bei Vorhofflimmern aus.(9)

Oberstes Ziel bei der Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern ist daher, dieses deutlich erhöhte Schlaganfallrisiko mit Hilfe von oralen Blutgerinnungshemmern, auch Antikoagulanzien genannt, zu senken.

Alle Informationen rund um die Aufklärungstour sowie die Termine stehen unter www.vorhofflimmern.de zur Verfügung.

Auftakt der Aufklärungstour 
Termin: 26. und 27. April 2014 
Wann: Täglich von 10.00-18.00 Uhr 
Wo: Gesundheitsmesse BESSER LEBEN MESSE für die Generation 50+,
Saseler Parkweg 3, 22392 Hamburg-Sasel 

~ENDE~

Boehringer Ingelheim

Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 142 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 47.400 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.

Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten wie zum Beispiel der Initiative "Making More Health" ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.

Im Jahr 2013 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 14,1 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung entsprechen 19,5 Prozent der Umsatzerlöse.

Weitere Informationen zu Boehringer Ingelheim finden Sie unter www.boehringer-ingelheim.de.

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Referenzen:

(1) Heuschmann PU, et al. Schlaganfallhäufigkeit und Versorgung von Schlaganfallpatienten in Deutschland. Akt Neurol. 2010;37:333-340.

(2) Die Erkrankung Schlaganfall. Abrufbar unter: http://www.schlaganfall-hilfe.de/der-schlaganfall. Letzter Zugriff April 2014.

(3) Mata J, et al. Symptom recognition of heart attack and stroke in nine European countries: A representative study. Health Expect. 2012 Mar 6. doi: 10.1111/j.1369 7625.2011.00764.x. Epub ahead of print.

(4) Rau R et al. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz;49:450-8.

(5) Boehringer Ingelheim Im Dialog. Gemeinsam aktiv gegen die Volkskrankheit Schlaganfall. Abrufbar unter: http://ots.de/Ecx1K. Letzter Zugriff April 2014.

(6) Kompetenznetz Vorhofflimmern: Abrufbar unter: http://ots.de/tpJgh Stand 18. Februar 2013. Letzter Zugriff April 2014.

(7) Wilke T, et al. Incidence and prevalence of atrial fibrillation: an analysis based on 8.3 million patients. Europace 2013, 15:486-493.

(8) Nach einer Pressemitteilung des Kompetenznetz Vorhofflimmern vom 07.06.2010: http://ots.de/ltBCW. Letzter Zugriff April 2014. (9) Andersen KK, et al. Hemorrhagic and ischemic strokes compared: stroke severity, mortality, and risk factors. Stroke. 2009;40(6):2068-72.

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