Staugefahr zu den Feiertagen
Hier kann es an den Wochenenden in Hessen stocken
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Staugefahr zu den Feiertagen
Hier kann es an den Wochenenden in Hessen stocken
Die kommenden Feiertagswochenenden sorgen auch in diesem Jahr für erhöhtes Verkehrsaufkommen auf Hessens Straßen. Aufgrund der zentralen Lage des Bundeslandes und der erwarteten Urlaubs- und Ausflugsfahrten ist mit vermehrten Staus auf den Fernstraßen zu rechnen. Der ADAC Hessen-Thüringen erklärt, wo es stocken kann.
Kurz vor dem Wochenende wird es voll
Die größte Staugefahr besteht jeweils an den Tagen vor und nach den Feiertagen. Vor allem an dem Mittwochnachmittag vor Christi Himmelfahrt (14. Mai) und Fronleichnam (4. Juni) wird mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet. Wie die Stauzahlen aus dem Vorjahr zeigen, standen Autofahrerinnen und Autofahrer in Hessen 2025 am Mittwoch vor Fronleichnam insgesamt 203 Stunden im Stau einen Tag vor Christi Himmelfahrt wurden sogar 251 Staustunden gemessen. Zum Wochenende hin entspannt sich die Situation auf den Straßen wieder, bevor die Staugefahr am Sonntagmittag erneut ansteigt. Viele Wochenendausflügler begeben sich dann wieder auf die Rückfahrt.
Am Pfingstwochenende rechnet der ADAC insbesondere am Freitagnachmittag (22. Mai) und Pfingstmontag (25. Mai) mit vermehrten Staus auf den Autobahnen. „Besonders gefährdet sind die Hauptverkehrsachsen, die die großen Ballungsräume und Urlaubsregionen verbinden. Dazu zählen in Hessen vorrangig die Autobahnen A3 und A5, die durch das Rhein‑Main‑Gebiet führen, sowie weitere überregionale Verbindungen, wie die A7“, erklärt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen. Auf Zufahrten zu touristisch attraktiven Regionen wie Rheingau, Taunus oder dem Vogelsberg wird ebenfalls mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet. Zudem sind Engpässe durch Dauerbaustellen zu erwarten wie zum Beispiel im Bereich von Rüsselsheimer und Mainspitz-Dreieck, dem Kirchheimer Dreieck sowie an der A480 zwischen dem Reiskirchner Dreieck und dem Gießener Nordkreuz.
- A 3: Frankfurt – Limburg, insb. Mönchhofdreieck – Wiesbadener Kreuz
- A 5: Frankfurt – Kassel
- A 7: Kirchheimer Dreieck – Hattenbacher Dreieck
- A 60: Mainspitz-Dreieck – Rüsselsheimer Dreieck
- A 66: Frankfurt – Wiesbaden
Die richtige Planung
Wer möglichst entspannt reisen möchte, sollte einige Punkte beachten: Fahrten sollten – wenn möglich - außerhalb der Hauptreisezeiten geplant werden. Besonders empfehlenswert sind die frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Vor der Abfahrt empfiehlt es sich die aktuellen Verkehrsinformationen, Baustellenmeldungen und Sperrungen zu prüfen. Kurzfristige Ereignisse aufgrund von Unfällen oder Wetterumschwüngen können die Verkehrslage schnell verändern.
Wolfgang Herda rät: „Um gut und sicher ans Ziel zu kommen, sollten Reisende genügend Pausen einplanen. Lange Fahrten und Staus beanspruchen Kraft und Konzentration.“ Regelmäßige Pausen sorgen für die nötige Erholung und machen vor allem die Fahrt mit Kindern entspannter. Für den Fall, dass es im Stau mal länger dauert, sollte zudem ausreichend Verpflegung sowie Getränke eingepackt werden.
Gegenseitige Rücksichtnahme
Gerade an Feiertagswochenenden ist mit vielen Ausflüglern und Pendlern auf der Straße zu rechnen. Fahren Sie defensiv und halten Sie genügend Abstand. Kommt es zu Stau oder stockendem Verkehr muss rechtzeitig an die Rettungsgasse gedacht werden. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und lebenswichtig für Unfallopfer. Fahrzeuge auf der linken Fahrspur fahren nach links, alle anderen nach rechts.
Pressekontakt
Maike Willeitner
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V.i.S.d.P.: Oliver Reidegeld, Pressesprecher oliver.reidegeld @hth.adac.de
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