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Einsatzbilanz für Gelbe Engel in Fulda
ADAC Luftrettung: Zahl der Rettungseinsätze mit „Christoph 28“ bleibt stabil

Einsatzbilanz für Gelbe Engel in Fulda / ADAC Luftrettung: Zahl der Rettungseinsätze mit „Christoph 28“ bleibt stabil
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Einsatzbilanz für Gelbe Engel in Fulda

ADAC Luftrettung: Zahl der Rettungseinsätze mit „Christoph 28“ bleibt stabil

Die fliegenden Gelben Engel der ADAC Luftrettung waren auch 2025 wieder viel im Einsatz. Die Crews der hessischen ADAC Luftrettungsstation in Fulda flogen im vergangenen Jahr zu 1.279 Einsätzen. Damit lag das Einsatzgeschehen für „Christoph 28“ nahezu auf dem Stand von 2024 (1.287), wie die Jahresbilanz 2025 zeigt.

Einsatzgründe für „Christoph 28“

Wie in den vergangenen Jahren wurden die Crews von „Christoph 28“ hauptsächlich zu Verletzungen nach Unfällen gerufen. Freizeit-, Sport-, Arbeits-, Schul- und Verkehrsunfälle waren mit 36 Prozent der Einsatzgrund Nummer eins. Dahinter folgten Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen (29 Prozent). In 14 Prozent der Fälle diagnostizierten die ADAC Luftretter neurologische Notfälle wie zum Beispiel einen Schlaganfall, in sechs Prozent war akute Atemnot oder Asthma die Ursache. Internistische Erkrankungen machten fünf Prozent der Einsätze aus. Die übrigen Einsatzflüge* verteilten sich auf verschiedene Einsätze wie psychiatrische oder geburtshilfliche Notfälle (11 Prozent).

„Christoph 28“ ist am Klinikum Fulda stationiert und wird dort seit April 1984 von der ADAC Luftrettung betrieben. Der Einsatzradius von „Christoph 28“ beträgt ca. 70 Kilometer. Hessen war mit 1.110 Einsätzen wieder das Haupteinsatzgebiet in 2025. Weitere Einsätze führten die Crews nach Bayern (112) und Thüringen (57). In der Regel besteht ein Stationsteam aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. Während des Einsatzes selbst sind immer ein Pilot, ein Notfallsanitäter und ein Notarzt an Bord.

Bundesweite Bilanz

Die Gelben Engel der ADAC Luftrettung sind 2025 bundesweit zu 48.908 Einsätzen ausgerückt (2024: 49.048). Durchschnittlich wurden die ADAC Rettungshubschrauber pro Tag zu 134 Notfällen gerufen. Deutlich zugenommen haben im vergangenen Jahr die Flüge in der Dämmerung und Dunkelheit. Ihre Zahl stieg um fünf Prozent von 3.159 auf 3.314 an, darunter waren auch hochanspruchsvolle Notfalleinsätze in der Nacht mit Landung auf unbeleuchteten Plätzen. Möglich sind diese unter anderem durch spezielle Nachtsichtbrillen als Teil eines hochmodernen „Night-Vision-Imaging-Systems“. Auch die Zahl der Spezialeinsätze mit Rettungswinde hat sich im vergangenen Jahr um rund fünf Prozent auf 580 Einsätze erhöht.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit 60 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,3 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2023 gibt es die ADAC Telenotarzt gGmbH. Sie ist eine innovative Tochtergesellschaft der ADAC Luftrettung und hat sich auf die Bereitstellung von telemedizinischen Notarztdiensten spezialisiert. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

Mehr Informationen zu „Christoph 28“ unter: https://luftrettung.adac.de/stationen/christoph-28/

*ca.-Angaben

Pressekontakt

Maike Willeitner

i.A. ADAC Luftrettung gGmbH

T +49 69 66 07 85 05

maike.willeitner@hth.adac.de

ADAC Hessen-Thüringen e.V.
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60521 Frankfurt am Main
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V.i.S.d.P.:
Oliver Reidegeld, Pressesprecher
 oliver.reidegeld @hth.adac.de

Informationen zum Datenschutz: www.adac.de/hth-infopflicht