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Paritätischer Wohlfahrtsverband warnt vor mangelnder Altersvorsorge und hält die Riester-Rente für notwendig Zitate aus der Meldung frei bei Nennung "NDR aktuell"

    Hamburg (ots) - Nach Ansicht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands droht eine dramatische Zunahme von Altersarmut, wenn jetzt nichts vorbeugend dagegen getan wird. Es sei daher für die allermeisten Menschen sehr vernünftig, wenn sie eine Riester-Rente abschließen würden, sagte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, heute (Montag, 14. Januar) in der Sendung "NDR aktuell" des NDR Fernsehens. "Ich kann nur jedem raten, es zu tun. Wir haben allerdings das Problem, dass in der Tat bei denjenigen, die später außerordentlich kleine Renten haben werden, auch 'Riestern' nicht helfen wird." Den Menschen, die auf die Grundsicherung angewiesen sind, werden Erträge unter anderem aus Riester-Verträgen angerechnet.

    Schneider appelliert daher an die Politik, das mindestens 50 Prozent der angesparten Erträge anrechnungsfrei bleiben. Dann würde sich "Riestern" für jeden lohnen. Grundsätzlich sei jeder dazu aufgerufen, rechtzeitig Privatvorsorge zu treffen.

    15. Januar 2008 / RC

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