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LogiMAT 2026 | Sensoren und Bilderfassung sind Sinnesorgane der Intralogistik

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München, 10.02.2026 – Mit ihren aktuellen Lösungen in den Bereichen Bilderfassung und Sensorik erschließen die internationalen Aussteller der LogiMAT 2026 ein erweitertes Anwendungsspektrum für mehr Effizienz und Sicherheit in der Intralogistik.

Bei Security-Konzepten, der automatisierten Identifikation und der Gestaltung autonomer Prozesse in der Intralogistik sind Sensorik und Bilderfassung sowie die (Echtzeit-)Verarbeitung der erfassten Daten maßgebliche Technologien. „Sensoren und Bilderfassung sind die Sinnesorgane der Intralogistik und der industriellen Produktion“, sagt LogiMAT-Messeleiter Michael Ruchty vom Münchener Veranstalter EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH. „Die erfassten Daten steuern Maschinen, Anlagen und fahrerlose Transportprozesse und bilden die Basis für die digitale Transformation.“ Allein ihr Potenzial für die Erkennung logistischer Objekte ist enorm. Das Spektrum reicht von der Vermessung über die Lokalisierung, Inventurzählung und Zustandserfassungen bis hin zu Tracking-Anwendungen nebst entsprechenden Prozessoptimierungen. Infolge dessen verzeichnet dem Trendbarometer des Branchenverbands AIM-D zufolge nahezu jedes vierte AutoID-Unternehmen (23 Prozent) eine verstärkte Nachfrage allein im Technologie-Bereich Sensorik. Und: Die Zusammenführung von Daten einzelner, dem Materialfluss angehörigen Sensoren, die so genannte Sensorfusion, steigert „Genauigkeit, Flexibilität und Sicherheit – jene Eigenschaften, die von einem innovativen und effizienten Materialfluss gefordert werden“, erläutert eine Informationsschrift des Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML zum Thema. Welche Anwendungsoptionen und Effizienzsteigerungen die jüngsten Entwicklungsschritte zur Einbindung dieser Technologien bieten, zeigen die Aussteller unterschiedlicher Branchensegmente der Intralogistik mit ihren Exponaten Ende März auf der LogiMAT 2026.

Das belegt eine kurze Produktauswahl von Neuheiten aus den Ausstellungsbereichen Anlagentechnik, Flurfördertechnik sowie Security-Anwendungen für Mitarbeitende und Objekte. So verdeutlicht beispielsweise Imago Technologies (Halle 2, Stand 2A30) mit vorgestellten Szenarien, wie sich Bildverarbeitung ausgelegt auf Dauerbetrieb, wechselnde Formate und reale Prozessgeschwindigkeiten, stabil in bestehende Logistik Automatisierung integrieren lässt und mit KI-Vision neue Effizienzpotenziale erschließt. Das Unternehmen sieht Bildverarbeitung und KI-gestützte Vision-Systeme als zentrale Enabler für eine robuste, skalierbare Logistik Automatisierung. Die AKL-tec GmbH (Halle 4 / Stand 4C12) zeigt vor Ort mit einem System zur automatischen Paletteninspektion, wie moderne Bildverarbeitungssysteme und KI-gestützte Analyseverfahren dazu beitragen können, Klasse-C-Paletten zuverlässig zu identifizieren und aus dem Umlauf zu nehmen. Die gewonnenen Daten sollen als Basis für durchgängige, digital gesteuerte Logistikprozesse dienen und sich nahtlos in bestehende IT-, ERP- und Lagerverwaltungssysteme integrieren lassen.

Echtzeit-Vermessung ohne manuelle Eingriffe

Auf der Galerie in Halle 1 (Stand: 1GA55) demonstriert die griechische Progressive Robotics PC, wie sich physische KI für die Automatisierung der Gemischtpalettierung nutzen lässt. Die gezeigten Lösungen sind darauf ausgelegt, Kartons unterschiedlicher Größen, Gewichte und SKUs innerhalb derselben Palette zu verarbeiten – ohne Vorsortierung, Unterbrechungen oder aufwendige Konfigurationen. Durch den Einsatz von 3D-Vision zur Echtzeit-Vermessung passt sich das System kontinuierlich an den eingehenden Produktfluss an. Vordefinierte Muster und manuelle Eingriffe werden dadurch überflüssig. Der niederländische Systemintegrator Inther Group (Halle 5, Stand 5D33) präsentiert das integrierte stand-alone Mess- und Wiegesystem Cubiscan 325. Es übernimmt vollautomatische, schnelle und vor allem ultrapräzise Stammdatenerfassung von regelmäßig und unregelmäßig geformten Artikeln und Objekten wie Paletten, Kartons, losen Produkten und Polybeuteln. Die Cubiscan-Systeme werden über eine Datenschnittstelle direkt mit Lagerverwaltungssystemen (WMS) oder Datenbanksystemen verbunden, sodass die Daten sofort verfügbar sind. Damit lässt sich Lagerraum effizienter nutzen und die höhere Messgenauigkeit sorgt für geringere Verpackungs- und Versandkosten.

Im Bereich der Flurförderzeuge präsentiert die Vetter Industrie GmbH (Halle 10, Stand 10A11) mit intelligenten Gabelzinken ihre weiterentwickelte SmartFork® Technologie. Diese bietet einen einzigartigen Blick „durch“ die Gabelzinken und damit direkt vor die aufgenommene Last. Um das Sichtfeld des Staplerfahrers zu verbessern, sind die Hubaufnahmemittel mit Kamera-, Sensor- und LED-Technik ausgestattet. Dies sorgt zudem für ein deutliches Plus an Sicherheit beim Warenhandling. Als Neuheit wird die Kombination mit modularen, nachrüstbaren Kamerasystemen am Stapler, wie Rückfahr- / Träger- oder Mastkameras vorgestellt. Mehrere Perspektiven werden auf einem Monitor in der Fahrerkabine zusammengeführt, sodass Hindernisse und Personen frühzeitig erkannt werden. Für automatisierte Logistikprozesse zeigt Vetter überdies mit SmartFork® AGVready speziell entwickelte Sensorgabelzinken für Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF/AGV). Die Multiway Robotics Ltd. (Halle 8, Stand 8F79) aus Shenzhen stellt mit dem MW-SL14 einen hochflexiblen automatischen Hochhubstapler vor. Mithilfe einer KI-basierten 3D-Visionkamera erkennt das Gerät Palettenlage, Lastpräsenz und Ausrichtung und richtet sich automatisch an variierenden Palettentypen, Regalhöhen und Abstellpositionen aus. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit verfügt der automatisierte Gabelstapler über einen 360°-Multisensorschutz mit akustischer, visueller, taktiler und umgebungsbasierter Wahrnehmung. Die tbm hightech control GmbH (Halle 10, Stand 10B05) kommt mit sensorbasierten Sicherheits- und Assistenzsystemen für Flurförderzeuge nach Stuttgart. Mit nur einem einzigen Radarsensor überwacht die Rückraum-Warneinrichtung RRW-207 den Rückraum von Staplern. Zusätzlich kann die RRW-207 auch als intelligenter Unterfahrschutz für Mezzanine und Emporen eingesetzt werden. Durch den nach oben geneigten Radarsensor erkennt das System dabei zuverlässig das Einfahren unter die Empore und reduziert automatisch die Fahrzeuggeschwindigkeit. Dank des breiten Detektionsfeldes werden typische Zwischenräume oder Höhenversätze sicher überbrückt.

Sensortechnologie für Safety und langfristige Prozessüberwachung

Mit Bilderfassungssystemen und Sensortechnik für mehr Sicherheit in der Intralogistik zählen zu den Exponaten unter anderem von Toyota Material Handling Deutschland GmbH (Halle 10, Stand 10G41 und 10H48), microsensys GmbH (Halle 2, Stand 2B05), TWK-Elektronik GmbH (Halle 8, Stand 8A24) und der Kanadische Lucid Vision Labs Inc. (Halle 2, Stand 2B17). Toyota präsentiert mit dem Operation Detection Assist (ODA) einen serienreifen Fußschutzsensor für Mitgängergeräte, der die Sicherheit der Bedienenden weiter erhöht. Das im vergangenen Jahr auf der LogiMAT als Studie vorgestellte System ist nun erstmals bestellbar. Ähnlich einer Park-Distanz-Kontrolle im Pkw erkennt der Sensor, wenn sich der Fuß der Bedienperson zu nah am Geräterahmen befindet, und bremst das Fahrzeug automatisch bis hin zum Stillstand ab. Drahtlose Identifikation und integrierte Sensorik für moderne Sicherheitsfunktionen stehen im Fokus von microsensys. Die gezeigten Telid®3x2-Datenlogger etwa kombinieren neueste Sensortechnologie mit bewährter Elektronik. Sie erfassen Temperatur, Druck, Feuchtigkeit, Schock oder Neigung. Die Messdaten werden in frei definierbaren Intervallen gespeichert und lassen sich per NFC komfortabel ausgelesen. Ihre Analyse bietet ideale Grundlagen für die langfristige Prozessüberwachung. Safety-Sensorik für automatisierte Intralogistik, insbesondere für den Einsatz in fahrerlosen Transportfahrzeugen (AGVs), stellt TWK-Elektronik vor. Als Messe-Highlight annonciert das Unternehmen den Safety Ring Encoder. Er vereint zwei zentrale Funktionen in einem Gerät. Zum einen liefert er eine hochdynamische Erfassung von Position und Geschwindigkeit über BISS‑C, SSI, SIN/COS und weitere Schnittstellen für die Motor-Feedback-Regelung. Zum anderen ermöglicht er eine zusätzliche funktional sichere Datenübertragung via PROFIsafe, FSoE oder CANopen Safety.

Lucid Vision Labs zählt zu den führenden Entwicklern und Herstellern industrieller Kameras. Auf der LogiMAT 2026 präsentieren die Kanadier ihre neuesten 3D- und HDR-Bildgebungstechnologien. Für den zuverlässigen 24/7-Dauerbetrieb in anspruchsvollen Industrieumgebungen ist unter anderem die Helios2 3D Time-of-Flight Kameraserie ausgelegt. Sie eignet sich ideal für Anwendungen in der Robotik, 3D-Inspektion und Logistik, darunter Materialhandling, Pick-and-Place, Sortierung, Palettierung und Depalettierung sowie Volumenmessung. Ausgestattet mit Sonys IMX556PLR Time-of-Flight Sensor und dem robusten IP67 Factory-Tough-Design von Lucid liefern Helios2 Kameras hochpräzise 3D-Tiefendaten mit Submillimeter-Genauigkeit. Auf dem Gemeinschaftsstand des Clusters Mobility & Logistics (Halle 4, Stand 4D53) zeigen zudem die Experten von Dallmeier modernste Videotechnologie für effiziente, transparente und sichere Logistik- und Sicherheitsprozesse. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht mit der neuen Panomera® V8 eine hochperformante Kameralösung für weitläufige Logistikareale. Mit nur einem System ermöglicht sie eine durchgängige 180°-Übersicht ohne tote Winkel und unterstützt damit eine lückenlose Überwachung, schnelle Vorfallanalyse und die Optimierung betrieblicher Abläufe.

„Die aktuellen Lösungsentwicklungen in den Bereichen Bilderfassung und Sensorik, das zeigen die genannten Beispiele, fungieren als maßgebliche Enabler für effiziente Intralogistik“, fasst Messeleiter Ruchty zusammen. „Mit nur wenigen intelligent kombinierten Details etwa zur Erweiterung von Scan- und Sichtbereichen erschließen sie der Intralogistik-Gemeinde zusätzliche Optionen für mehr Genauigkeit, Effizienz, Kostensenkung und Sicherheit in den automatisierten Prozessen. Damit zählen Bilderfassung und Sensorik zu den maßgeblichen Instrumenten für zukunftsfähige Intralogistik.“

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Fotomaterial finden Sie unter: www.logimat-messe.de/de/presse/pressemeldungen-und-downloads/logimat-bildmaterial

Meldungen von Austellern finden Sie fortlaufend unter: www.pressebox.de/events/euroexpo-messe-und-kongress-gmbh/logimat-2026/eventid/55584/pressemitteilungen

Hier können Sie nach Herzenslust recherchieren: www.logimat-messe.de/de/die-messe/ausstellerliste

Mit freundlichen Grüßen

Xenia Kleinert
Leitung Marketing

EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH
Joseph-Dollinger-Bogen 7
80807 München
Tel.: +49 (0)89 32391-249
Fax: +49 (0)89 32391-246
E-Mail:  xenia.kleinert@euroexpo.de
www.logimat-messe.de 

Sitz München, Registergericht München HRB 114550
USt.-Ident.-Nr.: DE 812104196
GF: Christoph Huss
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