PHOENIX

PROGRAMMHINWEIS
Sommerprogramm
Samstag, 11. August 2001

    Bonn (ots) -          14.45 Uhr PHOENIX-Thema: Fußball - Mythos und Geschäft          Wenn es um Millionenbeträge geht, kommen auch immer wieder unsaubere Geschäftspraktiken ans Licht. Das große Geschäft Fußball ist ins Gerede geraten. Macher und Mächtige haben nicht immer eine reine Weste. PHOENIX greift die Ambivalenz des Lieblingssports der Deutschen auf.          * PHOENIX - Schwerpunkt: "Fußball - Mythos und Geschäft", u.a. mit Michael Meier, Manager Borussia Dortmund, und Sönke Wortmann, Regisseur. Moderation: Martin Schulze          * Pressekonferenz mit Ex-Bayer-Leverkusen Fußballtrainer Christoph Daum nach dessen Rückkehr aus Florida          * Festakt zum 37. DFB-Bundestag mit Bundeskanzler Gerhard Schröder und FIFA-Präsident Joseph S. Blatter          * Empfang des FC Bayern-München auf dem Marienplatz nach dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister          Auslandsreportage     18.45 Uhr Die Heimat Dschingis-Khans     Eine Reise durch die Mongolei          Noch ist das Land ein echter Geheimtipp für Reisende, die das Abenteuer suchen: die Mongolei und ihre weiten Steppen, ihre klaren Quellen und heißen Wüsten. Von hier aus brachen einst die gefürchteten Mongolenstürme gen Europa los. Kaum zu glauben, dass dieses liebenswerte Volk einen so grausamen Herrscher und genialen Feldherren wie Dschingis Khan hervorbrachte.

    Die filmische Reise durch die Mongolei beginnt am Tag des "Naadamfestes", des Nationalfeiertags, zu dem Tausende von Reitern, Bogenschützen und Ringern in die Hauptstadt Ulan Bator kommen.     Film von Thomas Roth (2001)          Mein Ausland     20.15 Uhr Reisen wie ein Maharadscha     Mit dem Zug durchs indische  Rajasthan          Rajasthan heißt "Königsland" und ist ein schillerndes Farbenmosaik, gebettet in Wüstensand, bewacht von majestätischen Festungen. Kamele, Elefanten, Edelsteine und die stolze Schönheit seiner Menschen machen den nordindischen Bundesstaat zum beliebtesten Reiseziel in Indien. Man schwelgt im Glanz der alten Zeiten und wohnt als Hotelgast in märchenhaften Palästen. Wie kann man so eine Region angemessener erkunden als in einem Palast auf Rädern, dem "Palace on wheels"? Er gehört zu den zehn luxuriösesten Eisenbahnzügen der Welt. Eine einwöchige Rundreise führt in die Stadt Jaipur, dem Herz der Edelstein-Industrie Indiens. Jaisalmer, die eindrucksvolle Handelsstadt mit ihren kunstvollen Häuserfassaden inmitten der Thaiwüste lädt zu einer Kamelsafari ein. Fast wie eine Fata Morgana erhebt sich der weltberühmte Lake Palace aus dem See in Udaipur, wo Turban- und Sarimacher ihre Kunstfertigkeiten zeigen. Und dass Maharadschas keine Märchenprinzen sind, sondern moderne und zugleich traditionsbewusste Bürger, zeigt ein Besuch bei Gaj Singh, dem Maharadscha von Jodhpur.

    Film von Jürgen Osterhage, ARD-Studio Neu Delhi (2001)          22.15 Uhr Die Stimme des Vaterlandes     4-teilige Reihe. 3. Teil: Maxine Hong Kingston - Jetzt leben          Die Schriftstellerin Maxine Hong Kingston wird 1940 als Kind chinesischer Einwanderer in Stocton, Kalifornien, geboren. Zum einen wird sie traditionell chinesisch erzogen, zum anderen ist sie ein typisches Blumenkind im San Francisco der 60er Jahre. In ihren Schriften versucht sie, diese Widersprüche zu verarbeiten. Ihre Werke sind ein Geflecht aus persönlichen Erinnerungen, alten chinesischen Legenden und Geschichten ihrer Vorfahren. Als Amerikanerin mit asiatischen Vorfahren beschäftigt sie besonders das Spannungsverhältnis zwischen Asiaten und weißen Amerikanern.

    Der Film begleitet Maxine Hong Kingston nach Südfrankreich in die vietnamesisch-buddhistische Siedlung "Plum Village". Der buddhistische Mönch und Gelehrte Thich Nat Hanh, der dort lebt und lehrt, war eine Schlüsselfigur während der Verhandlungen in Paris, die schließlich zum Ende des Vietnam-Krieges führten.

    Film von Kate Mexnell (2000)          23.05 Die letzten Cowboys der Camargue          Bei Sonnenaufgang holen sie ihre weißen Pferde von der Koppel. Ein harter Arbeitstag beginnt für die Stierzüchter der Camargue - die letzten Cowboys Frankreichs. Heute gibt es nur noch wenige, die wie Gilbert Arnaud von der Stierzucht leben. Höhepunkt für jeden Cowboy ist, das schwarze Tier vorzubereiten für den Stierkampf. - Das gefährliche Spiel, das in Frankreich eigene Gesetze hat. Die Cowobys in der Camargue - 1. Teil einer Windrose-Serie über die letzten Cowboys in Europa.

    Film von Klaus Schwagrzinna (1997)
    
    Dokumentarfilm
    23.15 Uhr Der Tunnel
    
    September 1962: Ein Tunnel wurde von West- nach Ostberlin
gegraben. Vier Berliner Studenten waren die Initiatoren der
professionell durchorganisierten Aktion. Es waren die Italiener Mimmo
und Gigi, der Tiefbauingenieur Ulli sowie sein Freund Hasso. Sie alle
wollten Freunde und Familienmitglieder aus dem Osten befreien. Und
wer keine Angehörigen drüben hatte, grub aus ideellen Gründen mit.
Von Mai bis September dauerten die Arbeiten, 29 Menschen gelangten so
in den Westen. Der Mann, für den die Idee vom Tunnel zunächst
entstanden war, hieß Peter, und er war der Einzige der Flüchtlinge,
der die neue Freiheit bis zum Äußersten nutzte. Er reiste lange Jahre
durch die ganze Welt, besonders durch Südamerika. Sein Schicksal
macht aus diesen Dokumentarfilm auch ein Melodram.  Peter und die
vier Tunnelgräber rekonstruieren im Wechsel die Geschichte des
Tunnels. Authentizität erhält ihre Erzählung durch Archivmaterial,
das der Fernsehsender NBC damals vor Ort drehte.
    Film von Markus Vetter (1999)
    
    fotos über www.ard-foto.de
    
    
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