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3sat: hitec. die dokumentation
Die schleichende Sintflut - Meeresanstieg und Küstenschutz
Sonntag, 14. Oktober 2001, 16.00 Uhr

    Mainz (ots) - Die sturmflutgefährdeten Nordseeinseln werden durch Erosion immer kleiner. Mit Sandvorspülungen an den Stränden wurde bisher der Landverlust bekämpft. Fast elf Millionen Mark verschlang der Küstenschutz der Insel Sylt allein im vergangenen Jahr.

    "hitec" zeigt in der Erstausstrahlung "Die schleichende Sintflut - Meeresanstieg und Küstenschutz" von Hartmut Vogel, wie am Schleswig-Holsteiner Forschungszentrum (FTZ) Wissenschaftler mit neuen Methoden versuchen, dem Landverlust Herr zu werden, ohne dabei die Inselökologie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Aber nicht nur steigende Meeresspiegel bereiten den Wissenschaftlern Sorge, auch die Zahl der Sturmfluten und Überschwemmungen steigt stetig. Am Franzius-Institut in Hannover hat der Kampf gegen die große Flut bereits begonnen. Hier simulieren die Forscher in einem 60 mal 30 Meter großen Becken Sturmfluten und Staudämme, um die chaotischen Meeresströmungen und ihre Auswirkungen besser zu verstehen. Man will herausfinden, wie sich die Wassermassen der Nordsee beim neuen Ems-Sperrwerk verhalten. Dabei geht es nicht nur darum, Deiche höher und widerstandsfähiger zu bauen, sondern auch darum, die Energie der Wellen optimal zu vernichten.


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