DVAG Deutsche Vermögensberatung AG

USUMA-Umfrage im Auftrag der DVAG
Kein Erholungsurlaub "auf Pump": 61 % der Urlauber zahlen Reise aus laufendem Einkommen
Viele Deutsche bleiben ganz zu Hause

Frankfurt (ots) - Während 61 Prozent der Bundesbürger ihren Urlaub aus dem laufenden Einkommen finanzieren, gibt rund ein Drittel an, diesen mithilfe ihrer Ersparnisse zu bezahlen. Sich für eine Erholungsreise zu verschulden, kommt für die Deutschen nicht in Betracht. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Umfrageinstituts USUMA bei über 1000 Personen im Auftrag des Finanzdienstleisters Deutsche Vermögensberatung (DVAG).

Von den Urlaubern im Alter zwischen 45 und 65 greifen dabei laut Umfrage deutlich weniger auf ihr Erspartes zurück. Hingegen müssen 40 Prozent der 18- bis 24-Jährigen auf den eigenen Urlaub sparen.

Junge Urlauber zieht's ins Ausland

Verfügen die jungen Deutschen über die nötigen finanziellen Mittel, ist eine Auslandsreise angesagt: Urlaub im eigenen Land ist wenig beliebt - lediglich rund sechs Prozent der Urlauber zwischen 18 und 24 erholen sich in diesem Jahr im Inland. Im Durchschnitt ist das Verhältnis zwischen dem Urlaubsziel Deutschland und Urlaubsorten im Ausland fast ausgewogen, wobei die Ferne von 56 Prozent der Reisenden leicht bevorzugt wird. Ein Trend, der sich allgemein seit einigen Jahren abzeichnet.

Im Ost-West-Vergleich zeigt sich eine leichte Tendenz der Ostdeutschen, den Urlaub eher im Inland zu verbringen. Betrachtet man die Gesamtergebnisse, spielt das Kriterium "Bildung" eine wichtige Rolle: Befragte mit höherer Bildung machen generell häufiger Urlaub als Befragte mit Hauptschulabschluss. Dies könnte neben weiteren persönlichen Faktoren insbesondere auf die Einkommensverhältnisse zurückzuführen sein. Diejenigen mit Abitur oder Universitätsabschluss reisen bevorzugt ins Ausland.

Rund 40 Prozent der Erwachsenen fahren laut DVAG in diesem Jahr gar nicht in den Urlaub. So ist in manchen Bundesländern vorwiegend "Urlaub auf Balkonien" angesagt. Beispielsweise bleiben etwa 70 Prozent der Saarländer in diesem Jahr zu Hause, in Bremen ist es mit 56 Prozent immerhin noch über die Hälfte der Befragten. "Die Umfrageergebnisse bestätigen einmal mehr den Eindruck unserer Vermögensberater aus ihren jährlich über 500.000 Kundengesprächen: Die Menschen hierzulande gehen durchaus verantwortungsvoll mit ihrem Geld um", sagt Dr. Ralf-Joachim Götz, Sprecher der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). "Sparen scheint also nicht nur in der Politik angesagt."

Angaben zur Methode der Befragung:

In der Zeit vom 21. - 24. Juni 2010 wurden im Auftrag der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) von der USUMA GmbH Berlin 1011 Erwachsene telefonisch befragt. Die Fehlertoleranz beträgt bei Ergebnissen von 50 % plus/minus 3 Prozentpunkte. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Wolfgang G. Gibowski - Beratung & Kommunikation Berlin.

Über die Deutsche Vermögensberatung (DVAG)

Mit ihren über 37.000 haupt- und nebenberuflichen Vermögensberatern betreut die Deutsche Vermögensberatung über 5,4 Millionen Kunden branchenübergreifend rund um die Themen "Vermögen planen - Vermögen sichern - Vermögen mehren." Der 1975 von Prof. Dr. Reinfried Pohl gegründete Finanzvertrieb erzielte im Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro und einen Jahresüberschuss von rund 140 Millionen Euro. Aktuelle Informationen und Unternehmensnachrichten finden Sie unter www.dvag-aktuell.de .

Pressekontakt:

Deutsche Vermögensberatung AG, Münchener Straße 1, 60329 Frankfurt am
Main
Dr. Ralf-Joachim Götz
Tel.: +49 (69) 2384-556; E-Mail: Ralf.Goetz@dvag.com
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Tel.: +49 (69) 2384-7608; E-Mail: Natalia.Rottmann@dvag.com

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