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Mario Adorf im Exklusiv-Interview mit BILD der FRAU: "Zum ersten Mal hatte ich Angst vor einer Rolle"

    Hamburg (ots) - Deutschlands bester und beliebtester Film- und TV-Star ist Anfang Januar wieder im Fernsehen zu sehen: In Dieter Wedels Mehrteiler "Die Affäre Semmeling", ab 2. Januar 2002 im ZDF, spielt der Weltstar einen Senator: Im Exklusiv-Interview mit BILD der FRAU verrät er: "Zum ersten Mal hatte ich Angst vor einer Rolle, wollte absagen."          Die Rolle von "Beton-Walter", Senator in Hamburg und mächtiger Strippenzieher, sei, so Mario Adorf, nur eine kleine Rolle: "Ein Nörgler und Kotzbrocken, der sein politisches Fähnchen in den Wind hängt. Aber viel schlimmer ist: Er ist todkrank, hat Darmkrebs." Und das zu spielen habe ihm Angst gemacht. Adorf: "So eine Krankheit kann ich nicht spielerisch lösen. Da muss ich weitgehend hineinsteigen, um glaubhaft zu sein. So einfach ist das nicht. Morgens drei Stunden Maske: Ich sah schrecklich aus, von der Chemotherapie gezeichnet. Die Krebsrolle ging mir an die Nieren."          Er möchte kein Pflegefall sein, so Adorf weiter: "Gesundheit ist das Wichtigste überhaupt. Die Basis für ein Leben in Würde. Ich möchte nie anderen Menschen zur Last fallen. Ich bin lieber der Starke, Gesunde. Schwach sein fällt mir schwer."          Außerdem sprach der 71-Jährige über seine 1998 verstorbene Mutter: "Sie wollte kein Grab, nur verbrannt werden. 'Warum willst du kein Grab, Mama? Sie sagte: 'Weil du nicht hingehst, Sohn! Alle würden sagen: Sieh mal, das Grab von Adorfs Mutter - nicht mal Blumen hat sie.' Ich sagte: Das kann ich doch organisieren.' Sie lächelte: 'Aber du machst es eben nicht.'"          Das komplette Interview erscheint in der neuen Ausgabe von BILD der FRAU, ab 29.Dezember 2001 im Handel. Zitate aus dieser Vorabveröffentlichung sind nur unter Quellenangabe "BILD der FRAU" zur Veröffentlichung frei.

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