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Finger weg von Benzin-Spargeräten: NEWSMAKER zeigt das dubiose Geschäft mit den als Wundermittel angepriesenen Zusatzgeräten

    Hamburg (ots) - Seit Monaten explodieren in Deutschland die Benzinpreise. Wer horcht da nicht interessiert auf, wenn im Fachhandel und sogar über das Internet einfach zu installierende Geräte für um die 100 Mark oder mehr angepriesen werden, die bis zu 26 Prozent Benzin-Ersparnis prophezeien. Außerdem werben die Hersteller der Geräte, die unter vielversprechenden Namen wie "Öko-Booster", "The Tiger", "Petrol Booster", "The Force" oder "Dollar Safer" erhältlich sind, zusätzlich mit bis zu 60 Prozent Abgasreduzierung. Die NEWSMAKER-Reporter Volker Gläser, Urs-Martin Kellner und Justus Worbs wollten wissen, was wirklich hinter den vollmundigen Versprechungen steckt. Zusammen mit den Redakteuren von AUTO BILD fanden sie heraus: alles fauler Zauber. Sogar Sprit-Sparsysteme, die mit dem TÜV- oder DEKRA-Siegel und dem Hinweis "als unbedenklich überprüft" werben, können keine Benzin-Ersparnis garantieren. Hans Hördegen vom TÜV Bayern bestätigte gegenüber NEWSMAKER: "Das Gutachten sagt nur aus, dass es nicht verboten ist, dieses Gerät im Fahrzeug mitzuführen - sofern es ordentlich befestigt ist. Wir haben damit nicht bescheinigt, dass dieses Gerät irgendeine Wirkung hat."  

    Wie Verbraucher sich in diesem Fall vor falschen Versprechungen schützen können, und wie jeder